unbeständig

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung un-be-stän-dig
Wortzerlegung un-beständig
Wortbildung  mit ›unbeständig‹ als Erstglied: ↗Unbeständigkeit
eWDG

Bedeutungen

1.
seine Absichten, Meinungen, Neigungen ständig ändernd, wankelmütig
Beispiel:
ein unbeständiger Mensch, Liebhaber, Charakter
2.
wechselhaft, nicht beständig, nicht gleichbleibend
Beispiel:
das Wetter ist heute sehr unbeständig
nicht von Dauer, nicht von Bestand
Beispiel:
das Glück ist unbeständig

Thesaurus

Synonymgruppe
anfällig · ↗instabil · ↗labil · ↗launenhaft · ↗launisch · nicht stabil · ↗ruhelos · unbeständig · unkonstant · ↗unsicher · ↗unstet · ↗wandelbar · ↗wechselhaft  ●  durch den Wind (sein)  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
ohne Gewissheit · schwankend · unbeständig · ↗ungewiss · ↗ungleichmäßig · ↗unzuverlässig · wankend · ↗wechselhaft
Synonymgruppe
flüchtig · ↗kursorisch · nicht dauerhaft · ↗rasch · unbeständig · ↗wetterwendisch
Assoziationen
Synonymgruppe
floatend · ↗flüchtig · frei flottierend · nicht durchgängig (zu beobachten) · nicht in der Konstanz · nicht kalkulierbar · nicht kontinuierlich · nicht persistent · nicht verlässlich · nicht vorhersehbar · schwankend · ↗sporadisch · ↗sprunghaft · unbeständig · ↗unstet · vagabundierend · ↗volatil  ●  mal so, mal so  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
flatterhaft · ↗sprunghaft · unbeständig · ↗unstet  ●  ↗flippig  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
impulsiv · ↗sprunghaft · ↗unberechenbar · unbeständig · ↗unkalkulierbar · unvorhersagbar · ↗zufallsgesteuert · ↗zufällig  ●  ↗unvorhersehbar  Hauptform · ↗erratisch  geh.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›unbeständig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unbeständig‹.

Verwendungsbeispiele für ›unbeständig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gelb war als Farbe der alten Dose nicht geeignet und Rot hatte in der damals politisch unbeständigen Zeit ein schlechtes Image.
Süddeutsche Zeitung, 24.10.2003
Manche halten dies für unbeständig; erhält es nur für konsequent.
Die Zeit, 21.09.1973, Nr. 39
Die Bekehrung zum Islam ging überall nur langsam vor sich, und die Erfolge waren zunächst unbeständig.
Bertaux, Pierre: Afrika bis zum Kommen der Europäer. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 17548
Karl war in seinen weitverzweigten politischen Unternehmungen unbeständiger und daher weniger glücklich als sein Vater.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1929, S. 944
Aber unverträglich war er durchaus nicht, nur sehr unbeständig und charakterschwach; seine Feinde sagten charakterlos.
Richter, Alfred: Aus Leipzigs musikalischer Glanzzeit, Erinnerungen eines Musikers. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 43871
Zitationshilfe
„unbeständig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unbest%C3%A4ndig>, abgerufen am 20.01.2021.

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