unbeständig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-be-stän-dig (computergeneriert)
Wortzerlegungun-beständig
Wortbildung mit ›unbeständig‹ als Erstglied: ↗Unbeständigkeit
eWDG, 1976

Bedeutungen

1.
seine Absichten, Meinungen, Neigungen ständig ändernd, wankelmütig
Beispiel:
ein unbeständiger Mensch, Liebhaber, Charakter
2.
wechselhaft, nicht beständig, nicht gleichbleibend
Beispiel:
das Wetter ist heute sehr unbeständig
nicht von Dauer, nicht von Bestand
Beispiel:
das Glück ist unbeständig

Thesaurus

Synonymgruppe
anfällig · ↗instabil · ↗labil · ↗launenhaft · ↗launisch · nicht stabil · ↗ruhelos · unbeständig · unkonstant · ↗unsicher · ↗unstet · ↗wandelbar · ↗wechselhaft  ●  durch den Wind (sein)  ugs.
Assoziationen
  • Auf und Ab der Gefühle · Wechselbad der Gefühle · emotionale Achterbahn(fahrt) (journal.)  ●  Achterbahn(fahrt) der Gefühle  fig.
  • angespannt · aufgeregt · ↗nervös · überreizt
Synonymgruppe
ohne Gewissheit · schwankend · unbeständig · ↗ungewiss · ↗ungleichmäßig · ↗unzuverlässig · wankend · ↗wechselhaft
Synonymgruppe
flüchtig · ↗kursorisch · nicht dauerhaft · ↗rasch · unbeständig
Assoziationen
Synonymgruppe
floatend · ↗flüchtig · frei flottierend · nicht durchgängig (zu beobachten) · nicht in der Konstanz · nicht kalkulierbar · nicht kontinuierlich · nicht persistent · nicht verlässlich · nicht vorhersehbar · schwankend · ↗sporadisch · ↗sprunghaft · unbeständig · ↗unstet · vagabundierend · ↗volatil  ●  mal so, mal so  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
flatterhaft · ↗sprunghaft · unbeständig · ↗unstet  ●  ↗flippig  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Leistung Sommerwetter Wetter Wetterlage Wind Witterung gestalten kalt kühl meist mild regnerisch sehr unberechenbar warm wechselhaft weiterhin windig äußerst

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unbeständig‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gelb war als Farbe der alten Dose nicht geeignet und Rot hatte in der damals politisch unbeständigen Zeit ein schlechtes Image.
Süddeutsche Zeitung, 24.10.2003
Manche halten dies für unbeständig; erhält es nur für konsequent.
Die Zeit, 21.09.1973, Nr. 39
Die Bekehrung zum Islam ging überall nur langsam vor sich, und die Erfolge waren zunächst unbeständig.
Bertaux, Pierre: Afrika bis zum Kommen der Europäer. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 17548
Karl war in seinen weitverzweigten politischen Unternehmungen unbeständiger und daher weniger glücklich als sein Vater.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1929, S. 944
Aber unverträglich war er durchaus nicht, nur sehr unbeständig und charakterschwach; seine Feinde sagten charakterlos.
Richter, Alfred: Aus Leipzigs musikalischer Glanzzeit, Erinnerungen eines Musikers. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 43871
Zitationshilfe
„unbeständig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unbeständig>, abgerufen am 11.12.2019.

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