unbestechlich

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-be-stech-lich (computergeneriert)
Wortbildung mit ›unbestechlich‹ als Erstglied: ↗Unbestechlichkeit
eWDG, 1976

Bedeutungen

1.
nicht zu bestechen, Bestechungen nicht zugänglich
Beispiele:
ein unbestechlicher Richter, Beamter, Mann
er war unbestechlich und gerecht
2.
übertragen durch nichts zu beeinflussen, zu täuschen
Beispiele:
ein unbestechlicher Kritiker
sein unbestechlicher Charakter
er hat in allem ein unbestechliches Urteil
seine unbestechliche Ehrlichkeit, Wahrheitsliebe
eindeutig feststehend, nicht zu verfälschen, nicht zu verändern
Beispiele:
unbestechliche Fakten, Daten
unbestechliche Zahlen
die Maschine arbeitet mit unbestechlicher Genauigkeit

Thesaurus

Synonymgruppe
integer · moralisch einwandfrei · nicht korrupt · nicht käuflich · unbestechlich
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Analytiker Beamtentum Beobachter Beobachterin Blick Chronist Chronistin Ehrlichkeit Gerechtigkeitssinn Gradmesser Hüter Kritiker Kritikerin Nüchternheit Objektivität Präzision Sachlichkeit Saubermann Wiedergabe Wächter aufrecht ehrlich gewissenhaft integer kompetent nüchtern objektiv streitbar unerbittlich unparteiisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unbestechlich‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Deutsche Beamte gelten immer noch in aller Welt zu Recht als unbestechlich.
Süddeutsche Zeitung, 22.08.1997
Er gilt als ebenso starrköpfig wie unbestechlich, meidet aber die Öffentlichkeit.
Die Zeit, 12.04.1996, Nr. 16
Er war energisch, beredt und ehrgeizig, als Kanzler wohlhabend und prunkhaft, aber äußerst fähig und unbestechlich.
Knowles, M. D.: Becket. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 23093
Unsere Politiker sind wirklich unbestechlich: Sie nehmen nicht einmal Vernunft an.
Tange, Ernst Günter: Zitatenschatz zur Politik, Frankfurt a. M.: Eichborn 2000, S. 15
Für die Qualität seiner Arbeiten hatte die Öffentlichkeit schon zu Lebzeiten des Dichters einen unbestechlichen Sinn bewiesen.
Schaal, Richard: Quinault. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1962], S. 42699
Zitationshilfe
„unbestechlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unbestechlich>, abgerufen am 21.03.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
unbestechbar
unbestätigt
Unbeständigkeit
unbeständig
Unbesorgtheit
Unbestechliche
Unbestechlichkeit
unbestellbar
unbestimmbar
Unbestimmbarkeit