unbetont

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-be-tont (computergeneriert)
Wortzerlegungun-betont
eWDG, 1976

Bedeutung

nicht den Akzent tragend, ohne Betonung
Beispiele:
eine unbetonte Silbe
ein unbetonter Vokal, ein unbetontes Wort

Typische Verbindungen
computergeneriert

Endsilbe Note Silbe Taktteil Taktzeit Vokal Zählzeit betont

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unbetont‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Jetzt hat er sogar sein unbetontes Lallen und Nuscheln hinter sich gelassen.
Süddeutsche Zeitung, 24.08.2002
Die stereotype leichte Hebung unbetonter Endsilben war den Sängern neu.
Nick, Edmund: Wolf. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1968], S. 19846
Der Lippenrand des Bechers hebt sich schmucklos von dem gemusterten Teil der Wandung ab, dagegen bleibt die Standfläche noch unbetont.
Schade, Günter: Deutsches Glas, Leipzig: Koehler & Amelang 1968, S. 23
Das ist nicht gemacht wie die übliche Großaufnahme, sondern kommt aus dem Ganzen, ist wie unbetont, und trotzdem vibriert es geradezu von Dynamik.
Neues Deutschland, 16.04.1950
Ihr starker, heller und dichter Sopran wirkt nur anfangs fest, und auch die Neigung, unbetonte Silben schwer zu beladen, lässt bald nach.
Die Zeit, 06.07.2006, Nr. 28
Zitationshilfe
„unbetont“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unbetont>, abgerufen am 23.07.2019.

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