unbewehrt

GrammatikAdjektiv
Worttrennungun-be-wehrt (computergeneriert)
formal verwandt mitbewehren

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber es blieb umsonst; Rost war in Rost gefressen; wir zerrissen uns die unbewehrten Hände.
Die Zeit, 10.03.1949, Nr. 10
Einzig die sehr leicht eingetragene Beschriftung bleibt hie und da für das unbewehrte Auge schwer leserlich.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1930, S. 441
Auf der Straße befinden sich nicht nur andere Autos, sondern auch unbewehrte Lebewesen.
Spoerl, Alexander: Mit dem Auto auf Du, Berlin u. a.: Dt. Buchgemeinschaft 1961 [1953], S. 315
Debis entschied sich für eine revolutionäre Rezeptur des Unterwasserbetons und setzte statt des üblichen unbewehrten Betons eine Stahlfaser-Armierung ein.
o. A.: Auf Wasser gebaut. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 1998 [1997]
Dieser Film, der erste Spielfilm der Dokumentaristin Carine Adler, zeigt die Unmittelkeit einer sprachlosen, begriffslosen, also unbewehrten Welterfahrung wie lange keiner.
Der Tagesspiegel, 09.12.1998
Zitationshilfe
„unbewehrt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unbewehrt>, abgerufen am 15.11.2019.

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