Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

unbeweisbar

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung un-be-weis-bar
Wortzerlegung un- beweisbar
Wortbildung  mit ›unbeweisbar‹ als Erstglied: Unbeweisbarkeit
eWDG

Bedeutung

nicht zu beweisen
Beispiele:
eine unbeweisbare Behauptung, Aussage
daß die betreffenden Anschuldigungen falsch oder unbeweisbar gewesen waren [ PutlitzUnterwegs199]

Typische Verbindungen zu ›unbeweisbar‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unbeweisbar‹.

Verwendungsbeispiele für ›unbeweisbar‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dies alles erschien mir so unbeweisbar, so lügenhaft, so löcherig wie nur möglich. [Hofmannsthal, Hugo von: Ein Brief. In: Bertram, Mathias (Hg.) Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1902], S. 29237]
Ob er selbst verheiratet war, bleibt unbeweisbar, mag auch manches dafür sprechen. [konkret, 1980]
Daß er erschlagen wurde, ist zwar möglich, aber völlig unbeweisbar. [Die Zeit, 19.10.1962, Nr. 42]
Es sind nun aber alle physiognomischen Erlebnisse labil und eigentlich ebenso unbeweisbar wie unwiderlegbar. [Wellek, Albert: Ausdruck. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 3962]
Was ist Kunst anderes als eine Behauptung – je unbeweisbarer, desto schöner? [Die Welt, 16.02.2000]
Zitationshilfe
„unbeweisbar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unbeweisbar>.

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