Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

unbewohnbar

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung un-be-wohn-bar
Wortzerlegung un- bewohnbar
eWDG

Bedeutung

nicht bewohnbar
a)
nicht als Wohnraum benutzbar
Beispiel:
das Haus ist seit dem Erdbeben unbewohnbar
b)
nicht von Menschen zu besiedeln
Beispiele:
ein unbewohnbares Gebiet
eine unbewohnbare Einöde, Wüste

Thesaurus

Synonymgruppe
abbruchreif · auf Abbruch stehen · baufällig · heruntergekommen · in einem erbarmungswürdigen Zustand · marode · sanierungsbedürftig · unbewohnbar
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›unbewohnbar‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unbewohnbar‹.

Verwendungsbeispiele für ›unbewohnbar‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Etwa 190 Bewohner waren in dem Haus gemeldet, das Gebäude ist nun unbewohnbar. [Die Zeit, 14.11.2010 (online)]
Das Haus, in dem sieben Frauen mit 13 Kindern untergebracht waren, ist durch den Brand unbewohnbar geworden. [Süddeutsche Zeitung, 22.02.2002]
Etliche Häuser, zum Teil ganze Straßen, waren noch immer unbewohnbar. [Süddeutsche Zeitung, 29.09.2001]
Sein Haus ist zwar unbewohnbar, aber dafür hat er es wenigstens auch unbewohnt vorgefunden. [Süddeutsche Zeitung, 03.11.1998]
Es ist dort befohlen worden, daß das Land unbrauchbar und unbewohnbar gemacht werden soll. [o. A.: Zweihunderterster Tag. Montag, 12. August 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 17910]
Zitationshilfe
„unbewohnbar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unbewohnbar>.

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