Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

unbezahlt

Grammatik Adjektiv · attributiv (in Verbindung mit »sein«)
Aussprache 
Worttrennung un-be-zahlt
formal verwandt mitbezahlen
eWDG

Bedeutung

nicht bezahlt
Beispiele:
eine unbezahlte Rechnung
unbezahlten Urlaub nehmen (= zusätzlichen Urlaub nehmen, der nicht vergütet wird)
Wirtschaft unbezahlte Überstunden

Thesaurus

Synonymgruppe
ohne Bezahlung · unbezahlt · undotiert · unvergütet  ●  (als Dankeschön ein) feuchter Händedruck  ugs., fig. · für einen feuchten Händedruck  ugs., fig.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›unbezahlt‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unbezahlt‹.

Verwendungsbeispiele für ›unbezahlt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Frauen widmeten sich bis vor wenigen Jahrzehnten fast ausschließlich der sogenannten unbezahlten Arbeit. [Die Zeit, 05.11.2012, Nr. 45]
In den Ländern, in denen viele Frauen vollbeschäftigt seien, übernehmen Männer zusehends auch unbezahlte Arbeiten. [Die Zeit, 11.04.2011, Nr. 15]
Im Moment kann man sich sechs Monate unbezahlt freistellen lassen. [Die Zeit, 24.07.2010 (online)]
Aber längere Zeit unbezahlt zu arbeiten kann nicht der richtige Weg sein. [Die Zeit, 19.10.2006, Nr. 16]
Zwei Stunden müssen wir noch nach der Schicht auf unser Geld warten, natürlich unbezahlt. [Wallraff, Günter: Ganz unten, Berlin: Aufbau-Verl.1986 [1985], S. 31]
Zitationshilfe
„unbezahlt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unbezahlt>.

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