und

GrammatikKonjunktion (verbindet meist syntaktisch gleichartige Glieder)
Aussprache
Wortbildung mit ›und‹ als Binnenglied: ↗Arbeiter-und-Bauern-Fakultät · ↗Arsch-und-Titten-Presse · ↗Berg-und-Tal-Bahn · ↗Frage-und-Antwort-Spiel · ↗Gewinn-und-Verlust-Rechnung · ↗Kreuzundquerfahrt · ↗Start-und-Lande-Bahn · ↗achtundvierzig · ↗siebenundsiebzig · ↗vierundzwanzig
eWDG, 1976

Bedeutungen

I.
verbindet einzelne Wörter zu einem Satzglied
1.
in Aufzählungen
Beispiele:
du und ich
Bruder und Schwester
Mutter und Kind
Vater und Sohn
Herr und Frau Müller
mein Kollege und dessen Frau
Goethe und Schiller
Dänemark und Schweden
bei mehrgliedrigen Aufzählungen steht »und« meist vor dem letzten Glied
Beispiele:
Männer, Frauen und Kinder
Edelweiß, Alpenveilchen und Rhododendron
fügt den umfassenden Gattungsbegriff an das Vorhergesagte an
Beispiele:
Äpfel, Birnen und anderes Obst
unsere Kinder und viele andere
und andere(s)
und viel anderes
und anderes mehr
und Ähnliches
und dergleichen, desgleichen (mehr)
Freundschaft, Hilfe und so weiter
dieses Jahr, nächstes Jahr und so fort
in den Namen privater Firmen
Beispiele:
Meyer und Sohn
Schulze und Nachfolger
Müller und Co.
2.
als verbindendes Wort zwischen denselben Wörtern
bezeichnet eine Verstärkung, Steigerung, Intensivierung
Beispiele:
wir sahen vor uns nur Wasser und Wasser (= überall Wasser, nichts als Wasser)
wohin ich auch blickte, mich umgaben nur Menschen und Menschen
der Bau wurde hoch und höher (= immer höher)
die Maschine lief schneller und schneller (= immer schneller)
er war mehr und mehr gealtert
steiler und steiler wurde der Weg
die Gefahr rückte näher und näher
diese Worte gingen mir durch und durch (= diese Worte berührten mich zutiefst)
das Mädchen wurde über und über rot vor Verlegenheit (= das Mädchen wurde sehr rot vor Verlegenheit)
er hat beim Suchen alles um und um gewendet (= er hat beim Suchen das Unterste zuoberst gewendet)
wir haben unsere Wohnung nach und nach eingerichtet (= wir haben unsere Wohnung allmählich eingerichtet)
umgangssprachlich sie hat das alles für nichts und wieder nichts getan (= sie hat das alles für umsonst getan)
bei wiederholtem Verb
drückt eine kontinuierliche, lange fortdauernde, ununterbrochene Handlung aus
Beispiele:
er blickte nicht auf, sondern las und las
er überlegte und überlegte, aber das Wort fiel ihm nicht ein
er redete und redete und redete
es regnete und regnete
er will und will es nicht begreifen
3.
a)
zwei Merkmale bei ein und derselben Person, Sache vereinigend   zugleich
Beispiele:
sein Herr und Meister
unser Gruppenältester und aktivster Sportler
ein und derselbe
Herren- und Damenschneider
Lehr- und Ausbildungsstätte
der Philosoph und Theologe Schleiermacher [W. RudolphRügen55]
b)
Gegensätzliches umfassend
Beispiele:
der Motor läuft Tag und Nacht (= dauernd)
Tag und Nacht arbeiten
Jung und Alt (= jedermann)
von Freund und Feind geachtet
Groß und Klein war auf den Beinen
hier und da, hier und dort, da und dort blühten Blumen
ab und zu
kreuz und quer fahren
umgangssprachlich zusammen durch dick und dünn gehen
c)
als verbindendes Wort zwischen zwei Kard.-zahlen
Beispiele:
sie gingen zwei und zwei (= je zwei Personen nebeneinander)
je drei und drei (= in Gruppen zu je drei Personen)
sie betraten das Zimmer immer zehn und zehn
in Wiederholungen, die auf etwas bestimmtes Vorhergesagtes verweisen, was in diesem Zusammenhang nicht nochmals genauer bezeichnet zu werden braucht
Beispiele:
er sagte, es sei so und so gewesen
es wurde erzählt, der und der, die und die habe an der Feier teilgenommen
d)
Beispiele:
etw. geht jmdm. durch Mark und Bein
etw. in- und auswendig (= gründlich) kennen
salopp jmdn. nach Strich und Faden betrügen
kurz und gut (= mit einem Wort)
in alliterierenden Wortpaaren
Beispiele:
Haus und Hof
Land und Leute
umgangssprachlich bei Wind und Wetter
umgangssprachlich bei Nacht und Nebel (= heimlich) fliehen
umgangssprachlich über Stock und Stein laufen
umgangssprachlich mit Kind und Kegel verreisen
umgangssprachlich das Schiff ging mit Mann und Maus unter
ganz und gar (= vollständig)
das ist mein Vater, wie er leibt und lebt
durch den Reim gebunden
umgangssprachlich
Beispiele:
Stein und Bein schwören
mit Sack und Pack (= mit aller Habe)
salopp mit Ach und Krach
salopp mit Hangen und Bangen
umgangssprachlich recht und schlecht
umgangssprachlich seit eh und je (= seit jeher)
4.
drückt die (enge) Beziehung einer Person zu einer Sache, zu jmdm. aus
Beispiele:
die Studenten und die Wissenschaft
Bach und seine Zeit
Luther und der Bauernkrieg
Marx und die Hegelianer
die wissenschaftlich-technische Revolution und wir
5.
umgangssprachlich drückt aus, dass eine Zahl mit einer anderen addiert werden soll   zugezählt zu, addiert mit, plus
Beispiel:
3 und 3 ist 6
II.
verbindet Sätze, Gliedsätze, Satzteile als Satzglieder
1.
bezeichnet eine Anknüpfung an Vorhergesagtes
a)
Beispiele:
die Sonne strahlt, und die Kastanien blühen
Wissenschaft hinreichende und / oder notwendige Bedingungen
In der Luft torkelten die welken ... Buchenblätter, und Möwen tobten schreiend um die Seebrücke [W. RudolphRügen30]
Aber er hat kein Geld, und woher kriegt er auf die Schnelle was? [FalladaJeder stirbt24]
als Anschluss an die direkte Rede
Beispiel:
Langsam Und er zeigt mit dem großen, starren Zeigefinger ganz unverhohlen auf den Tischler Dollfuß [FalladaJeder stirbt55]
mit Inversion
veraltet, Kaufmannssprache
Beispiel:
wir danken Ihnen dafür und schicken wir es Ihnen umgehend zurück
b)
als Satzanfang an eine vorhergenannte Situation anknüpfend
Beispiele:
und so kam es, dass ...
und was soll ich jetzt tun?
einleitend in Gedichten, Liedern
Beispiele:
Und Kinder wachsen auf mit tiefen Augen, / Die von nichts wissen, wachsen auf sterben [Hofmannsth.Gedichte17]
Und sagte kein einziges Wort [BöllWortTitel]
leitet kommentierend eine Erläuterung des vorhergehenden Satzes ein
Beispiele:
er hatte die Arbeit abgeschlossen. Und das war keine Kleinigkeit
zwei Aufgaben sind zu erledigen, und zwar sind sie in kurzer Zeit zu bewältigen
Sie war zudem eifersüchtig, das sprach aus jedem ihrer Worte. Und Eifersucht ist Liebe, das weiß jeder [RemarqueSchwarzer Obelisk93]
Staub soll er fressen, und mit Lust [GoetheFaustI 334]
leitet eine Bestätigung des vorhergehenden Satzes ein
Beispiele:
ich fühle mich krank, und ich bin es auch
man glaubte, er habe Schuld, und das bestätigte sich auch
wir hielten ihn für einen Trinker, und das war auch so
c)
leitet Gliedsätze ein
α)
leitet einen konzessiven Gliedsatz ein
Beispiele:
man muss es versuchen, und wäre es noch so schwierig
er will es durchsetzen, und wenn alle dagegen sind
ich gehe jetzt, und wenn es noch so regnet
wir setzten alle Kraft ein, und wenn wir auch wussten, dass es erfolglos war, taten wir es doch
Du mußt! du mußt! und kostet' es mein Leben! [GoetheFaustI 481]
Das wußten wir damals noch nicht. Und selbst wenn wir es gewußt hätten! [SeghersSiebtes Kreuz4,7]
und wenn schon!
und wenn auch!
elliptisch
umgangssprachlich als begütigende, einräumende Antwort auf eine Entscheidungsfrage   selbst wenn es der Fall wäre, schadet es nichts, tut es doch nichts!
Beispiel:
»hat er etwas versehen?« »nein, und wenn schon!«
β)
leitet einen konditionalen Gliedsatz ein
Beispiele:
mich reizt deine schöne Gestalt, / Und bist du nicht willig, so brauch' ich Gewalt [GoetheErlkönig]
Und fragst du nach den Riesen, du findest sie nicht mehr [ChamissoRiesenspielzeug]
d)
leitet einen Objektsatz ein, der als ein durch und angefügter Aussage- oder Befehlssatz eine Infinitivkonstruktion mit »zu« oder einen mit »dass« eingeleiteten Gliedsatz ersetzen kann
α)
statt eines Infinitivs mit »zu«
Beispiele:
er ist imstande und betrügt seine Kollegen (= er ist imstande, seine Kollegen zu betrügen)
untersteh dich, wag es und widersprich mir!
tu mir den Gefallen und schreibe bald
er kam auf die kluge Idee und meinte ...
nach Fügungen mit hinweisendem »so« + Adj. oder Adv.
Beispiele:
sei so freundlich, so gut und gib mir das Buch! (= bitte gib mir das Buch!)
gespreizt ich bin so frei und nehme mir etwas
sie waren so unverschämt und nahmen alles mit
warum bist du auch so dumm und erzählst alles
er wird nicht so dreist sein und lügen
ich hätte nicht so viel Geistesgegenwart gehabt und alles sofort geprüft
β)
statt eines mit »dass« eingeleiteten Gliedsatzes
Beispiel:
es fehlte nicht viel, und das Kind wäre aus dem Fenster gefallen (= es fehlte nicht viel daran, dass das Kind aus dem Fenster gefallen wäre)
2.
mit zeitl. Nebensinn
a)
bei Gleichzeitigkeit der Vorgänge
Beispiele:
der Vater liest, und die Kinder spielen
ich hörte Musik, und meine Freundin blätterte in einem Buch
sie sind vergnügt und tanzen und singen
er saß da und sagte kein Wort
b)
bei unmittelbarer Aufeinanderfolge der Vorgänge
Beispiele:
das Mittelalter ging zu Ende, und die Neuzeit brach an
morgen reist meine Schwester ab, und mein Bruder kommt
der Motor hörte auf zu brummen, und das Schiff glitt dem Landesteg entgegen
es gellte ein Pfiff, und der Zug setzte sich in Bewegung
wir stiegen ein und fuhren zum Bahnhof
ich kam, und schon ertönte Musik
mit folgender temporaler Konjunktion
Beispiele:
ich wartete eine Weile, und als er nicht kam, bin ich gegangen
er war längere Zeit krank gewesen, und als ich ihn sah, erschrak ich
3.
mit konsekutivem Nebensinn; als Folge des vorhergehenden Hauptsatzes
Beispiele:
es ging ihm besser, und er konnte wieder arbeiten
es regnete stark, und die Wege waren unpassierbar
sprichwörtlich man merkt die Absicht, und man wird verstimmt
die Behörden legten dagegen Einspruch ein, und aus dem Projekt wurde nichts [W. RudolphRügen53]
mit verstärkendem »so«, das die Folge betont
Beispiel:
sie war nicht zu Hause, und so konnten wir unser Anliegen nicht vorbringen
elliptisch
Beispiele:
ein Hagel, und die Ernte ist vernichtet
noch drei Schnäpse, und er plaudert alle Geheimnisse aus
Befehlssatz + »und« + Hauptsatz im Präs. oder Futur
Beispiele:
sprichwörtlich lerne, dich mit wenigem zu begnügen, und du wirst glücklich sein
sprichwörtlich sage mir, mit wem du umgehst, und ich will dir sagen, wer du bist
4.
mit adversativem Nebensinn als Gegensatz
a)
zum vorhergehenden Satz
Beispiele:
ihr vergnügt euch, und ich muss arbeiten
alle verlassen das Zimmer, und ich soll bleiben?
er versuchte es oft, und es misslang immer wieder
er bot ihr die Gelegenheit, offen zu reden, und sie schwieg
er hat die besten Möglichkeiten zu arbeiten, und er nützt sie nicht
er weiß die Wahrheit und sagt sie nicht
umgangssprachlich, scherzhaft woher nehmen und nicht stehlen (= das besitze ich leider nicht)
Es war mir ganz unfaßlich, daß er so dasitzen und frühstücken konnte, und sein Klient wurde zum Tode verurteilt [RinserMitte238]
mit verstärkendem Adv.
Beispiele:
du bist still, und sonst bist du so lustig
man kann es kaum glauben, und doch ist es so
b)
elliptisch
umgangssprachlich drückt einen als unvereinbar erscheinenden Gegensatz zweier Satzglieder aus
Beispiele:
du und stören! (= du störst keinesfalls!)
spöttisch du und früh aufstehen!
spöttisch er und das Rauchen abgewöhnen!
spöttisch er und ein guter Tänzer!
5.
umgangssprachlich leitet eine elliptische Entgegnung ein
a)
fordert den Gesprächspartner auf, Näheres zu sagen
Beispiele:
»Die Männer schwammen durch den Fluss.« »Und die Frauen?« (= »Die Männer schwammen durch den Fluss.« »Was taten die Frauen?«)
»viele Menschen versammelten sich.« »Und(= »viele Menschen versammelten sich.« »Was taten sie dann, was geschah dann?«)
b)
(na) und? umgangssprachlich, spöttisch bezeichnet eine herausfordernde Haltung des Gesprächspartners   was ist dabei?, das ist nichts Besonderes
Beispiele:
»Er ist den ganzen Tag spazierengegangen.« »Na und? Ist das etwa verboten?«
Arzt: Was erlauben Sie sich? Ich bin Arzt! Lastwagenfahrer: Na und? Hat es noch nie einen Arzt gegeben, der zum Mörder wurde [S. LenzZeit63]
6.
und ob!
und wie!
in einer elliptischen positiven Antwort auf eine Entscheidungsfrage
salopp selbstverständlich!, ja, sehr!, aber natürlich!
Beispiele:
»Hat dir das Stück gefallen?« »Und wie!«
»Kennen Sie das Buch?« »Und ob!«
»Hat sie es geschafft?« »Und ob!«
7.
umgangssprachlich dient zur besonderen Hervorhebung eines folgenden Satzteils   außerdem, dazu
Beispiele:
die U-Bahn war überfüllt, und dann die Luft!
ich konnte nicht kommen, weil ich müde war, und dann hatte ich auch keine Zeit
er liebte diese Stadt, und vor allem begeisterten ihn die historischen Bauwerke
Wo bleibt denn da die Dankbarkeit? Und überhaupt – hast du alles vergessen? [I. SeidelTor299]
fügt an einen vorhergehenden Hauptsatz ein nachgestelltes Satzglied als Nachtrag hinzu
Beispiele:
ihre Augen gefallen mir sehr und ihr charmantes Lächeln
seine Gewissenhaftigkeit schätze ich und seine Ehrlichkeit
ich möchte dich wieder gesund sehen und glücklich
mit Liebe denke ich an dich und mit großer Sehnsucht
auch elliptisch
Beispiele:
und Beeilung, bitte!
Schultern hatte das Mädchen, Schultern! Und Beine! [WeiskopfLissy4,16]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

und Konj. heute vorwiegend (wie bereits ahd.) in rein verbindender, anreihender Funktion, Wörter, Satzglieder oder Sätze miteinander verknüpfend, bei Anschluß von Gliedsätzen im Mhd. und älteren Nhd. vielfach im Übergang zur unterordnenden (besonders konditionalen, konzessiven, adversativen, auch temporalen) Konjunktion; ahd. (mit wechselndem Vokalismus, vielleicht auf Ablaut beruhend?) anti, enti, endi, daneben (besonders frk.) inti, indi (8./9. Jh.), später vor allem unti, unta, unde (seit 9. Jh.), mhd. und(e), unt, asächs. endi, ande, mnd. unde, ende, inde, anfrk. in(de), mnl. end(e), en(n), nl. en, afries. and(e), an(da), end(e), en(da), aengl. and, ond, engl. and. Die westgerm. Formen sind verwandt mit anord. en(n) ‘auch, und, aber’. Anknüpfungsmöglichkeiten außerhalb des Germ. bleiben unsicher, ein Zusammenhang mit aind. átha ‘darauf, dann’ ist zweifelhaft (vgl. Mayrhofer 1, 28). Eventuell läßt sich toch. B entwe ‘dann’ vergleichen und der Ausgangspunkt in einer Erweiterung von ie. *en, *ṇ ‘in’ (s. ↗in) sehen. Beim Abbrechen von Aufzählungen, deren Vollständigkeit nicht notwendig ist oder die leicht zu ergänzen sind, steht (entsprechend lat. et cētera) jetzt meist die Fügung und so weiter (abgekürzt usw., früher u. s. w. 18. Jh.), ferner älteres und andere, und anderes (abgekürzt u. a.; frühnhd. furbaß vnd ander, Ende 15. Jh.), und dergleichen (abgekürzt u. dgl.; Anfang 16. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
ansonsten · ↗auch · auch weil · ↗außerdem · ↗daneben · darüber hinaus · ↗dazu · des Weiteren · ↗ebenso · ↗ferner · ↗hierneben · im Übrigen · nicht zuletzt · ↗obendrein · ↗u. a. · und · unter anderem · ↗weiter · ↗weiterhin · ↗zudem · ↗zugleich · ↗zumal · ↗zusätzlich · über (...) hinaus · ↗überdies  ●  ↗weiters  österr. · i. a.  geh., bildungssprachlich, lat., selten · inter alia  geh., bildungssprachlich, lat., selten
Assoziationen
  • (oder) meinetwegen · ↗beispielsweise · eine(r) von vielen (...) · ↗etwa · ↗exemplarisch · sagen wir mal (vorangestellter Einschub) · ↗so (etwa) · ↗wie · wie etwa · wie zum Beispiel · zum Beispiel  ●  bspw.  Abkürzung · eine(r) seiner vielen (...)  variabel · z. B.  Abkürzung · (...) oder so  ugs. · (...) und so  ugs. · e. g.  geh., lat., selten, Abkürzung · nur (mal) als Beispiel  ugs. · par exemple  geh., veraltet, franz. · ↗per exemplum  geh., lat. · zum Exempel  geh., veraltend
  • abgesehen von · ↗außerdem · darüber hinaus · ↗neben · nebendem · ↗nebst · ↗obendrein · ↗zudem · zusätzlich zu
  • ebenso wie · ↗ja · ja sogar · ↗neben · ↗nebst · ↗sowie · ↗sowohl · sowohl ... als auch · und · ↗wie · wie auch · wie noch  ●  ↗plus  ugs. · ↗zuzüglich  geh.
  • als wenn das nicht schon genug wäre · zu allem Überfluss  ●  (da) hat es gerade noch gefehlt, dass  ugs. · das hat gerade noch gefehlt  ugs. · nicht genug (damit), dass (... auch / sogar ...)  geh., Hauptform · um das Maß voll zu machen (... auch)  ugs.
  • (und) auch · darüber hinaus · ein Übriges tun · mehr noch · noch dazu · ↗obendrein · und · und dazu · zu allem Überfluss · zum Überfluss · ↗zusätzlich · ↗überdies  ●  ↗außerdem  Hauptform
  • bei diesem Stichwort · bei dieser Gelegenheit · nebenbei bemerkt · ↗nebenher · nicht zu vergessen  ●  ↗übrigens  Hauptform · ach übrigens  ugs. · ↗apropos  geh. · da fällt mir (gerade) ein  ugs. · da wir gerade dabei sind  ugs. · ↗eigentlich  ugs. · nur mal so nebenbei  ugs. · was ich noch sagen wollte  ugs. · wo wir gerade dabei sind  ugs. · wo wir gerade davon sprechen  ugs. · wo wir schon mal dabei sind  ugs.
Synonymgruppe
ebenso wie · ↗ja · ja sogar · ↗neben · ↗nebst · ↗sowie · ↗sowohl · sowohl ... als auch · und · ↗wie · wie auch · wie noch  ●  ↗plus  ugs. · ↗zuzüglich  geh.
Assoziationen
Antonyme
  • und
Synonymgruppe
(und) auch · darüber hinaus · ein Übriges tun · mehr noch · noch dazu · ↗obendrein · und · und dazu · zu allem Überfluss · zum Überfluss · ↗zusätzlich · ↗überdies  ●  ↗außerdem  Hauptform
Assoziationen
  • ansonsten · ↗auch · auch weil · ↗außerdem · ↗daneben · darüber hinaus · ↗dazu · des Weiteren · ↗ebenso · ↗ferner · ↗hierneben · im Übrigen · nicht zuletzt · ↗obendrein · ↗u. a. · und · unter anderem · ↗weiter · ↗weiterhin · ↗zudem · ↗zugleich · ↗zumal · ↗zusätzlich · über (...) hinaus · ↗überdies  ●  ↗weiters  österr. · i. a.  geh., bildungssprachlich, lat., selten · inter alia  geh., bildungssprachlich, lat., selten
  • (und) da ist noch etwas · (und) da wäre noch etwas · ... und es gibt noch eine Steigerung!: ... · als wenn das nicht (schon) reichen würde · als wenn das nicht genug wäre · als wenn das nicht gereicht hätte · damit nicht genug · das ist nicht alles · das ist noch nicht alles · mehr als das · und außerdem  ●  ... und es kommt (gleich) noch doller: ...  ugs., variabel
  • als wenn das nicht schon genug wäre · zu allem Überfluss  ●  (da) hat es gerade noch gefehlt, dass  ugs. · das hat gerade noch gefehlt  ugs. · nicht genug (damit), dass (... auch / sogar ...)  geh., Hauptform · um das Maß voll zu machen (... auch)  ugs.
  • (noch) hinzukommen (dass / um) · ein Übriges tun (um)
  • abseits dessen · ↗außerdem · ↗dennoch · ↗dessen ungeachtet · ungeachtet alledem  ●  unabhängig davon  Hauptform · all dem ungeachtet  geh. · alldem ungeachtet  geh. · ungeachtet (all) dessen  geh.
  • noch (+ Adjektiv 1. Steigerung) · ↗umso (+ Adjektiv 1. Steigerung) · ↗zusätzlich (+ Adjektiv)
Synonymgruppe
(Komparativ) und (Komparativ) · ↗immer (+ Komparativ) · mit wachsendem (...) · mit wachsender (...) · mit zunehmendem (...) · mit zunehmender (...) · von Mal zu Mal (+ Komparativ) · ↗zunehmend (+ Komparativ)
Zitationshilfe
„und“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/und>, abgerufen am 19.08.2018.

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