undogmatisch

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-dog-ma-tisch (computergeneriert)
eWDG, 1976

Bedeutung

nicht dogmatisch, nicht starr
Beispiele:
an ein Problem undogmatisch herangehen
eine undogmatische Denkweise

Typische Verbindungen
computergeneriert

Charakter Christentum Denken Flügel Frühling Haltung Linke Linken Linker Marxismus Marxist Offenheit Sozialismus Sozialist Umgang Weise beweglich ebenso eher flexibel gänzlich herangehen liberal link offen orientiert pragmatisch vorurteilsfrei weltoffen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›undogmatisch‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Denn sie war eine fromme Frau, und sie liebte den Orient auf ganz undogmatische Weise.
Süddeutsche Zeitung, 29.01.2003
Und er verhielt sich auf allen seinen Posten so undogmatisch wie nur möglich.
Die Zeit, 12.05.1961, Nr. 20
Seine reifen Werke konzipiert Erbse frei tonal oder undogmatisch dodekaphonisch.
Schröder-Auerbach, Cornelia: Erbse. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1979], S. 5626
Er bleibt zeitlebens Vertreter einer typisch undogmatischen protestantischen Gefühlsreligion im Stile des Pietismus »höherer Ordnung«.
Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 2: Neuzeit und Gegenwart. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1952], S. 1823
Die jüngere Generation aber wandte sich vom undogmatischen Synkretismus ab und hin zum flammenden Dogmatismus von Wittenberg oder von Rom.
Bainton, R. H.: Renaissance. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 31811
Zitationshilfe
„undogmatisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/undogmatisch>, abgerufen am 17.11.2019.

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