uneben

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung un-eben
Wortzerlegung un-eben1
Wortbildung  mit ›uneben‹ als Grundform: ↗Unebenheit

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. nicht eben
    1. nicht glatt
    2. [übertragen] schwerfällig, holperig
  2. 2. [umgangssprachlich] ⟨nicht uneben⟩ ganz passabel, nicht übel
    1. a) ...
    2. b) ⟨etw. ist nicht uneben⟩
eWDG

Bedeutungen

1.
nicht eben
Beispiele:
ein unebenes Gelände
eine unebene (= hügelige) Gegend
nicht glatt
Beispiele:
ein unebener Weg
die (Rasen)fläche war uneben
das leise Stoßen der Räder auf der unebenen Straße [ WiechertErzählungen25]
übertragen schwerfällig, holperig
Beispiel:
der Stil ist vielfach recht uneben und langatmig [ Urania1963]
2.
umgangssprachlich nicht unebenganz passabel, nicht übel
a)
Beispiele:
jmd. ist nicht uneben
Das ist kein unebenes Frauenzimmerchen! [ LessingMinnaIII 6]
b)
etw. ist nicht uneben
Beispiel:
So uneben ist es nicht, was der Herr Kollege da sagte [ TralowKepler15]

Thesaurus

Synonymgruppe
holperig · ↗holprig · ↗höckrig · ↗rumpelig · uneben  ●  hubbelig  ugs.
Synonymgruppe
uneben · ↗ungerade
Synonymgruppe
auf- und absteigend · ↗buckelig · ↗bucklig · gewellt · ↗hügelig · uneben · ↗wellig  ●  kollin  fachspr.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›uneben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›uneben‹.

Verwendungsbeispiele für ›uneben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er schreitet also herein, und dann ist da eine winzige unebene Stelle.
Süddeutsche Zeitung, 11.01.2002
Sie sorgt nämlich gerade bei der bedruckten und damit unebenen Oberfläche für eine erheblich bessere Verteilung der Wärme über die Fläche.
C't, 1995, Nr. 7
Die Art, wie sie Johanna beschaute, kühl, ungeniert, prüfend, schien dem großen Mädchen nicht uneben.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 152
Auf unebenem Boden sieht das wie bei einem Betrunkenen aus.
Schmidt-Rogge, Carl H.: Dein Kind – Dein Partner, München: List 1973 [1969], S. 122
Nun ging es, bald langsam, bald halb rennend, einer hinter dem andern auf dem unebenen Grund des Straßengrabens.
Renn, Ludwig [d. i. Vieth v. Golßenau, Arnold Friedrich]: Krieg - Nachkrieg, Berlin: Aufbau-Verl. 1951 [1928], S. 326
Zitationshilfe
„uneben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/uneben>, abgerufen am 07.03.2021.

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