unehrerbietig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-eh-rer-bie-tig (computergeneriert)
eWDG, 1976

Bedeutung

gehoben ohne Ehrerbietung, respektlos
Beispiele:
unehrerbietige Äußerungen, Bemerkungen
sich jmdm. gegenüber unehrerbietig benehmen
Siebert hatte unehrerbietig von einer Dame gesprochen [H. Mann9,233]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als Journalist muß man von Haus aus unehrerbietig sein, auch gegenüber sich selbst.
Süddeutsche Zeitung, 28.06.1999
Übrigens enthielt der Brief nicht ein einziges unehrerbietiges Wort gegen den König.
Bergengruen, Werner: Der letzte Rittmeister, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1956 [1952], S. 209
Und wenn dann ein Gespenst aus dem Grab steigt und sich autoritär gebärdet, erwidert ihm ein unehrerbietiges Gelächter.
Die Zeit, 20.01.1969, Nr. 03
Sprich nie unehrerbietig von ihr zu deiner Braut oder zu anderen.
Franken, Konstanze von [d.i. Stoekl, Helene]: Handbuch des guten Tones, Berlin: Hesse 1936, S. 86
Aber das wohlwollende Anerbieten des Onkels auszuschlagen, wäre unehrerbietig gewesen, und er hätte auch nicht mal genau gewußt, welchen Grund dagegen anzuführen.
Heyking, Elisabeth von: Tschun. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1914], S. 8625
Zitationshilfe
„unehrerbietig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unehrerbietig>, abgerufen am 17.08.2019.

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