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uneigennützig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-ei-gen-nüt-zig (computergeneriert)
Grundformeigennützig
Wortbildung mit ›uneigennützig‹ als Erstglied: ↗Uneigennützigkeit
eWDG, 1976

Bedeutung

selbstlos
Beispiele:
ein uneigennütziger Mensch, Freund
eine uneigennützige Tat, Hilfe, Unterstützung
jmd. ist uneigennützig
uneigennützig handeln, denken
die Regierung der UdSSR half uneigennützig den deutschen Antifaschisten [Gesch. d. dt. Arbeiterbewegung11,127]

Thesaurus

Synonymgruppe
aufopfernd · ↗edel · ↗edelmütig · ↗hilfsbereit · ↗selbstlos · ↗selbstvergessen · ↗solidarisch · sozial eingestellt · uneigennützig  ●  ↗altruistisch  geh.
Assoziationen
  • (eine) Seele von Mensch · ↗gut · ↗gutmütig · ↗gütig · ↗herzensgut · ↗menschlich
  • (ein) feiner Zug (von jemandem) · ↗edel · ↗edelmütig · ↗gentlemanlike · ↗nobel
  • (am) Helfersyndrom (leiden) · (übertrieben) hilfsbereit (sein)
  • nicht alles für sich haben wollen · teilen können · verzichten können  ●  (anderen) auch etwas gönnen  ugs.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Diener Engagement Freundschaft Förderer Geschenk Geste Handeln Helfer Hilfe Hilfsbereitschaft Motiv Mäzen Ratgeber Ratschlag Spender Unterstützung Untreue Vermittler argumentieren auflegen aufrichtig durchaus freilich freiwillig geschehen gewiß großzügig keineswegs scheinbar selbstlos

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›uneigennützig‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Leiter der Einrichtung habe durch sein uneigennütziges Handeln entscheidend zum Schutz der Kinder beigetragen, hieß es.
Die Zeit, 06.04.2013 (online)
Nicht ganz uneigennützig - sie bekamen ein Drittel der veruntreuten Gelder.
Die Welt, 12.09.2000
Er hat sein Amt uneigennützig nach bestem Gewissen zu verwalten.
o. A.: Bundesbeamtengesetz (BBG). In: Sartorius 1: Verfassungs- und Verwaltungsgesetze der Bundesrepublik Deutschland, München: Beck 1998
Er hat sein Amt uneigennützig nach bestem Gewissen zu verwalten.
Eschenburg, Theodor: Staat und Gesellschaft in Deutschland, Stuttgart: Schwab 1957 [1956], S. 1058
Was die interesselose, uneigennützige Forschung am Naturvorgange sieht, dafür passen die alten Worte nicht mehr recht.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 22935
Zitationshilfe
„uneigennützig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/uneigennützig>, abgerufen am 20.05.2019.

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