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unerforschlich

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung un-er-forsch-lich
Wortbildung  mit ›unerforschlich‹ als Erstglied: Unerforschlichkeit
eWDG

Bedeutung

durch (wissenschaftliches) Forschen nicht zu ergründen, nicht zu erklären
Beispiele:
ein unerforschliches Geheimnis
aus unerforschlichen Gründen änderte er seine Meinung
Religionnach dem unerforschlichen Ratschluss Gottes

Thesaurus

Synonymgruppe
abgründig · entrückt · geheimnisvoll · unbegreiflich · unerforschbar · unerforschlich · unergründlich · unerkundbar · unzugänglich

Typische Verbindungen zu ›unerforschlich‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unerforschlich‹.

Verwendungsbeispiele für ›unerforschlich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Wege der Mode sind nicht so unerforschlich, wie allgemein angenommen wird. [Die Zeit, 25.10.1963, Nr. 43]
Während die Ursache bis heute unerforschlich blieb, lag das Ziel schon damals auf der Hand. [konkret, 1990]
Und den unerforschlich tief geheimnißvollen Grund – wer macht der Welt ihn kund? [Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 04.03.1903]
Was wissen wir denn schon, was die Welt eigentlich bewegt, sind wir doch nur Ergebnisse des unerforschlichen "Marktprozesses". [o. A.: DER ABERGLAUBE AN DIE IMPERIALISTISCHE UNSCHULD DER BRD. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1981]]
Aus unerforschlichen Gründen hat ihnen die Natur die Fähigkeit versagt, Sonnenlicht in Blattgrün umzuwandeln. [Katz, Richard: Übern Gartenhag, München u. Zürich: Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf. 1965, S. 152]
Zitationshilfe
„unerforschlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unerforschlich>.

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