unergiebig

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung un-er-gie-big
Wortbildung  mit ›unergiebig‹ als Erstglied: Unergiebigkeit
eWDG

Bedeutung

nicht ergiebig
a)
wenig Nutzen bringend
Beispiele:
eine unergiebige Arbeit
ein unergiebiges Thema
die herangezogenen Quellen erwiesen sich für die Forschung als unergiebig
b)
wenig Ertrag bringend
Beispiele:
ein unergiebiger (= unfruchtbarer) Boden, Acker
Gruben, die vor zweitausend Jahren als unergiebig verlassen worden sind [ St. ZweigBalzac373]

Thesaurus

Synonymgruppe
unergiebig · unfruchtbar · wenig einträglich · wenig ertragreich · wenig lohnend
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›unergiebig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unergiebig‹.

Verwendungsbeispiele für ›unergiebig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Deshalb ist es ja mit ihnen auch oft so unergiebig.
Die Welt, 09.07.2005
Das haben wir jahrelang versucht, es war absolut unergiebig und unerquicklich.
Der Spiegel, 05.12.1983
So treiben viele Unterhaltungen nur an der unergiebigen Oberfläche hin und her.
Die Zeit, 08.06.1979, Nr. 24
Daher sind die traditionellen Kategorien großenteils unergiebig geworden, selbst der Begriff Klasse.
Freyer, Hans: Gesellschaft und Kultur. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 24901
Das Verhältnis des Mannes zu seiner Arbeit ebenfalls nur auf Grund meiner Erfahrungen darzustellen, wäre unergiebig geworden.
Pilgrim, Volker Elis: Manifest für den freien Mann - Teil 1, Reinbek b. Hamburg: Rowohlt 1983 [1977], S. 147
Zitationshilfe
„unergiebig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unergiebig>, abgerufen am 27.11.2021.

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