unerkannt

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-er-kannt (computergeneriert)
formal verwandt miterkennen
eWDG, 1976

Bedeutung

ohne erkannt, identifiziert zu werden
Beispiele:
unerkannt (von der Menschenmenge) gelangte er in das Haus
der Täter lebte unerkannt in dieser Stadt, blieb unerkannt
Unter jenen aber, die Einlaß gefunden hatten, war auch Jirmijah ... namenlos und unerkannt [WerfelJeremias403]

Thesaurus

Synonymgruppe
unerkannt · verkannt
Assoziationen
Synonymgruppe
inkognito · unerkannt · unter falschem Namen
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Manchmal sind es aber nur Momente, in denen ich mir wünschte, unerkannt zu bleiben.
Die Zeit, 09.03.2000, Nr. 11
Der Täter, der sich eine halbe Stunde lang in der Bank aufgehalten hatte, entkam unerkannt.
Süddeutsche Zeitung, 26.02.1999
Um unerkannt zu bleiben und nicht zu stören, ging ich im schnellsten Tempo quer über die Strasse.
Kubin, Alfred: Die andere Seite, München: Spangenberg 1990 [1909], S. 129
Jemand, der fliehen will und auf der Flucht unerkannt bleiben möchte, verkleidet sich so.
Koeppen, Wolfgang: Der Tod in Rom. In: ders., Drei Romane, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1972 [1954], S. 604
Und ehe sie ihn nach seinem Namen fragen kann, ist er unerkannt in der Menge verschwunden.
Schwanitz, Dietrich: Männer, Frankfurt a. M.: Eichborn 2001, S. 31
Zitationshilfe
„unerkannt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unerkannt>, abgerufen am 21.10.2019.

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