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unerkennbar

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung un-er-kenn-bar
Wortzerlegung un- erkennbar
Wortbildung  mit ›unerkennbar‹ als Erstglied: Unerkennbarkeit
eWDG

Bedeutung

nicht zu erkennen
a)
mit dem (bloßen) Auge nicht genau wahrzunehmen
Beispiel:
der Berg, Weg war in der Dämmerung fast unerkennbar
b)
nicht wiederzuerkennen, nicht zu identifizieren
Beispiel:
er war in der Maske unerkennbar

Thesaurus

Synonymgruppe
nicht erkennbar · nicht wahrnehmbar · unbemerkbar · unerkennbar · unmerklich  ●  schleichend  Hauptform
Assoziationen
Synonymgruppe
nicht erkennbar · nicht sichtbar · nicht wahrnehmbar · unerkennbar · unsichtbar

Typische Verbindungen zu ›unerkennbar‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unerkennbar‹.

Verwendungsbeispiele für ›unerkennbar‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Insofern also sind wir selbst, für uns selbst, ein unerkennbares »Ding an sich«. [Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 346]
Sie sind für die äußeren Sinne nur ebenso unerkennbar, wie Töne von den Augen nicht wahrgenommen werden können. [C't, 1999, Nr. 18]
Sie selbst aber bleibt stumm, undurchdringlich, in ihrem Wesen unerkennbar. [Süddeutsche Zeitung, 27.06.1997]
Es ist winzig, unerkennbar fürs bloße Auge, geruchlos, aber hochgefährlich. [Der Tagesspiegel, 14.05.2003]
Die Person in uns ist der Z. transzendent und daher unerkennbar. [Anz, W.: Zeit. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 38706]
Zitationshilfe
„unerkennbar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unerkennbar>.

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