unerwünscht

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung un-er-wünscht
eWDG

Bedeutung

als unangenehm empfunden und daher nicht erwünscht, nicht willkommen
Beispiele:
in diesem Hotel sind Gäste mit Hunden unerwünscht
Besuche sind zur Zeit unerwünscht
etw. ist absolut unerwünscht
ich bin hier unerwünscht
der Besuch kam unerwünscht
das Medikament hatte unerwünschte Nebenwirkungen
[die] Problematik des unerwünschten Kindes [ Gesundheit1966]

Thesaurus

Synonymgruppe
leidig · ↗lästig · ↗misslich · ↗missliebig · nicht erwünscht · nicht wünschen · nicht wünschenswert · ↗schlecht · ↗schlimm · ↗schrecklich · störend · ↗unangenehm · ↗unbequem · ↗unerfreulich · ↗unerquicklich · unerwünscht · ↗ungeliebt · ↗ungut · ↗unliebsam · ↗unschön · ↗unwillkommen · wenig beneidenswert · ↗widrig · ↗ärgerlich  ●  ↗blöd (ärgerlich)  ugs. · ↗böse (Überraschung, Erwachen ...)  ugs. · ↗dumm (ärgerlich)  ugs. · etwas Dummes  ugs. · ↗unkomfortabel  geh.
Assoziationen
Synonymgruppe
(sich) (irgendwo) nicht mehr blicken lassen können · ↗Unperson · nicht (mehr) gern gesehen · nicht (mehr) gerngesehen · nicht willkommen · unerbeten · unerwünscht · ↗ungebeten · ungern gesehen · ↗ungewollt · ungewünscht · ↗unwillkommen  ●  ↗Persona ingrata  geh., lat. · ↗Persona non grata  geh. · auf der schwarzen Liste (stehen)  ugs., fig. · das fünfte Rad am Wagen  ugs. · ↗fünftes Rad am Wagen  ugs. · in Ungnade gefallen  geh.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›unerwünscht‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unerwünscht‹.

Verwendungsbeispiele für ›unerwünscht‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Drei schneeweiße Sofas werden schon bald ein unerwünschtes Muster von schmierigen kleinen Händen erhalten.
Noll, Ingrid: Ladylike, Zürich: Diogenes 2006, S. 287
Eigentlich ist der heutige Tag ihnen vorbehalten, Männer sind unerwünscht.
Der Tagesspiegel, 11.07.2000
Doch ungeachtet dessen ist Bildung, die diesen Namen verdient, geradezu unerwünscht.
Süddeutsche Zeitung, 09.02.1999
Und doch, diese Tätigkeit ist, nun, sie ist im politischen Sinne unerwünscht.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh II, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 157
Allerdings mußte ich mir diese unerwünschten und verbotenen Bücher erst noch beschaffen.
Reich-Ranicki, Marcel: Mein Leben, Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt 1999, S. 89
Zitationshilfe
„unerwünscht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unerw%C3%BCnscht>, abgerufen am 17.01.2021.

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