unfair

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-fair (computergeneriert)
Wortbildung mit ›unfair‹ als Grundform: ↗Unfairness
eWDG, 1976

Bedeutung

einem Mitmenschen gegenüber einen Vorteil in einer den ethischen Verhaltensnormen widersprechenden hinterhältigen Weise ausnutzend und ihn dadurch benachteiligend, nicht fair
Beispiele:
ein unfaires Benehmen, Verhalten, Vorgehen
seine Handlungsweise war unfair
zu unfairen Mitteln greifen
gegen jmdn. unfair sein
es ist, wäre unfair, so zu denken, handeln
[die Berliner Zeitung ›Post‹] die damals wie heute zu den giftigsten und unfairsten Gegnern der Partei gehörte [BebelAus meinem Leben640]
Sport zum eigenen Vorteil und zum Nachteil des Spielpartners (bewusst) gegen die sportlichen Regeln verstoßend
Beispiele:
ein unfairer sportlicher Wettkampf
eine unfaire Spielweise
ein unfairer Spieler
unfair boxen

Thesaurus

Synonymgruppe
nicht fair · nicht gerecht · nicht in Ordnung · nicht okay · unfair · ↗ungerecht
Assoziationen
Synonymgruppe
nicht fair · ↗regelwidrig · unfair · ↗unsportlich
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Attack Attacke Berichterstattung Gerichtsverfahren Geschäftsgebaren Geschäftsmethode Geschäftspraktik Handelspraktik Handelspraxis Handelsregel Handelsvorteil Praktik Preispolitik Steuerdumping Steuerpraktik Steuerwettbewerb Unternehmensbesteuerung Vertriebsmethode Wettbewerb Wettbewerbsbedingung Wettbewerbsmethode Wettbewerbspraktik Wettbewerbsvorteil undemokratisch unfrei ungerecht ungerechtfertigt unsachlich unsportlich zutiefst

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unfair‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn ich sehe, daß ein schlechterer Mann spielt, ist das unfair.
Bild, 07.12.2005
Gleiche Chancen für alle, dachte er, sonst ist das unfair.
Regener, Sven: Herr Lehmann, Frankfurt am Main: Eichborn AG 2006 [2001], S. 13
Das knappe Ende auch noch zu verraten, wäre natürlich unfair.
Der Tagesspiegel, 22.05.1998
Offenbar wollten sie mich mit allen fairen und unfairen Mitteln dazu erziehen, ihnen gewachsen zu sein.
Strauß, Botho: Der junge Mann, München: Hanser 1984, S. 38
Weil er sich nun seinerseits unfair behandelt fühlt, legt er den dritten Gang ein und teilt nun erst richtig aus.
Schwanitz, Dietrich: Männer, Frankfurt a. M.: Eichborn 2001, S. 134
Zitationshilfe
„unfair“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unfair>, abgerufen am 26.06.2019.

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