Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

ungeübt

Grammatik Adjektiv · häufig attributiv (in Verbindung mit »sein«)
Aussprache 
Worttrennung un-ge-übt
Wortbildung  mit ›ungeübt‹ als Grundform: Ungeübtheit
eWDG

Bedeutung

ohne Fertigkeit, Geschicklichkeit aufgrund mangelnder Übung
Beispiele:
mit ungeübter Hand etw. zeichnen
sie ist noch ungeübt im Klavierspielen
im Lesen, Tanzen ungeübt sein
die Muchachos, die in militärischen Dingen ungeübt waren [ TravenGeneral116]

Thesaurus

Synonymgruppe
linkisch · tapsig · tollpatschig · trampelig · täppisch · unbeholfen · ungelenk · ungeschickt · ungewandt · ungeübt  ●  patschert  österr.
Assoziationen
Synonymgruppe
ungeübt  ●  aus der Übung (gekommen)  Hauptform · eingerostet  fig. · nicht (mehr) im Training  auch figurativ

Typische Verbindungen zu ›ungeübt‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ungeübt‹.

Verwendungsbeispiele für ›ungeübt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Ergebnis nimmt sich auch für ungeübte Ohren grässlich aus. [C't, 2000, Nr. 22]
Ungeübt im Wegsehen, nahm ich das Elend der reglos liegenden Kinder in den Armen der bettelnden Mütter wahr. [Die Zeit, 23.08.1996, Nr. 35]
Die meisten Programme lassen sich, zumindest von ungeübten Nutzern, nur schwer wieder entfernen. [Süddeutsche Zeitung, 11.03.2004]
Architekten waren auch ungeübt, in der öffentlichen Arena zu debattieren. [Süddeutsche Zeitung, 28.09.2002]
B. las ihn unsicher, ungeübt im Aussprechen, konnte ihn kaum übersetzen, stolperte anfängerhaft. [Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1927. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1927], S. 180]
Zitationshilfe
„ungeübt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unge%C3%BCbt>.

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