ungebeten

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-ge-be-ten
eWDG, 1976

Bedeutung

unaufgefordert und unerwartet, oft unerwünscht
Beispiele:
ein ungebetener (= nicht eingeladener) Gast, Besucher
sich ungebeten einmischen
er kam ungebeten ins Zimmer

Thesaurus

Synonymgruppe
unberufen · ungebeten
Synonymgruppe
(sich) (irgendwo) nicht mehr blicken lassen können · ↗Unperson · nicht (mehr) gern gesehen · nicht (mehr) gerngesehen · nicht willkommen · unerbeten · ↗unerwünscht · ungebeten · ungern gesehen · ↗ungewollt · ungewünscht · ↗unwillkommen  ●  ↗Persona ingrata  geh., lat. · ↗Persona non grata  geh. · auf der schwarzen Liste (stehen)  ugs., fig. · das fünfte Rad am Wagen  ugs. · fünftes Rad am Wagen  ugs. · in Ungnade gefallen  geh.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Immer öfter zählen inzwischen auch Journalisten zu den ungebetenen Gästen.
Die Welt, 19.02.2005
Anschließend habe sie den ungebetenen Gast aus dem Haus geworfen.
Süddeutsche Zeitung, 28.06.1997
Zu einem Fest mit vorbereiteter Ordnung verbietet sich die Mitnahme ungebetener Gäste aber von selbst.
Schwarz, Peter-Paul (Hg.), Gepflegte Gastlichkeit, Wiesbaden: Falken-Verl. Sicker 1967, S. 234
Wenn man nicht allzu zimperlich ist, wird man den ungebetenen Gast an den Tellerrand expedieren und im Essen fortfahren.
Smolka, Karl: Gutes Benehmen von A - Z. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1957], S. 17776
Und sie erzählte ihm nun ungefragt und ungebeten den Traum der letzten Nacht.
Schuder, Rosemarie: Agrippa und Das Schiff der Zufriedenen, Berlin u. a.: Aufbau-Verl. 1987 [1977], S. 79
Zitationshilfe
„ungebeten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ungebeten>, abgerufen am 19.10.2019.

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