ungelebt

Worttrennung un-ge-lebt
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
(noch) nicht gelebt habend
b)
nicht entfaltet, verwirklicht, (voll) zur Entfaltung gebracht

Typische Verbindungen zu ›ungelebt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ungelebt‹.

Verwendungsbeispiele für ›ungelebt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Eine Frau verläßt ihr Land, flieht die stillstehende Zeit, die abgestandenen Jahre, das ungelebte Leben.
Die Welt, 30.04.2005
Gewalt, hat man mit Recht gesagt, ist die Äußerung von ungelebtem Leben.
Süddeutsche Zeitung, 16.02.1995
Er verliebte sich in sie und in das andere, das ungelebte Leben auf der Bühne.
Der Tagesspiegel, 19.03.2004
Der Tageslauf liegt fest, und ab und wann kommt ein Bedauern auf, das Alter, das verflossene, ungelebte Leben.
Die Zeit, 06.06.1997, Nr. 24
Und zugleich ist sie der Schraubstock der ewigen Notlagen, das Bleigewicht aller ungelebten Möglichkeiten.
Gehlen, Arnold: Urmensch und Spätkultur, Bonn: Athenäum 1956, S. 10
Zitationshilfe
„ungelebt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ungelebt>, abgerufen am 01.06.2020.

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