ungenannt

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-ge-nannt (computergeneriert)
Wortzerlegungun-genannt
eWDG, 1976

Bedeutung

nicht genannt, ohne Angabe des Namens
Beispiele:
ein ungenannter Kritiker, Briefschreiber
der Spender will ungenannt bleiben

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Fünf Jahre wird ein bisher ungenannter Sammler seine Bilder präsentieren.
Die Welt, 02.01.2002
Viele sind gleichzeitig auch Shareholder zu einem ungenannten Preis, haben den Platz praktisch erst möglich gemacht.
Süddeutsche Zeitung, 10.09.1999
Darauf wurde ich im »Sozialdemokrat« von einem ungenannten süddeutschen Genossen angegriffen.
Bebel, August: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 7985
Indem das Grundgesetz sie ungenannt läßt, bleibt der Kern unserer Verfassungslage verdeckt.
Ipsen, Hans Peter: Über das Grundgesetz. In: ders., Über das Grundgesetz, Tübingen: Mohr 1988 [1949], S. 22
Und ebenso wirkt er in Goethes "Pandora", ungenannt, doch als Phantasie, als dieser besondere Eros, nicht alles beginnend, aber in schöneren Bildern vollendend.
Bloch, Ernst: Das Prinzip Hoffnung Bd. 3, Berlin: Aufbau-Verl. 1956, S. 67
Zitationshilfe
„ungenannt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ungenannt>, abgerufen am 19.10.2019.

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