ungeschult

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung un-ge-schult
eWDG, 1976

Bedeutungen

1.
ohne Ausbildung, nicht geschult, unausgebildet
Beispiele:
ungeschulte Hilfskräfte
jmd. ist auf diesem Gebiet, in diesem Fach ungeschult
Zumeist ist der Jugendliche ... geradezu ungeschult, um Jazz wirklich verstehen zu können [Gesundheit1961]
2.
(noch) nicht durch Übung entwickelt
Beispiele:
das ungeschulte Auge, Ohr kann den Unterschied nicht wahrnehmen
ein ungeschulter Geschmack

Typische Verbindungen zu ›ungeschult‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ungeschult‹.

Verwendungsbeispiele für ›ungeschult‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und für das ungeschulte Auge ergibt sich ja auch eine andere Wirklichkeit.
Der Tagesspiegel, 04.11.2001
Für das ungeschulte Auge sind sie teilweise gar nicht erkennbar.
Süddeutsche Zeitung, 21.06.1999
Da zahlreiche Frauen in den Fabriken arbeiten, müssen sie ihre Kinder entwöhnen und sie tagsüber ungeschulten Kräften überlassen.
Das Andere Deutschland, 01.03.1939
Bezüglich der eigentlichen Arbeit ungeschulter Hausgehilfen ist es ratsam, wenn die Hausfrau ein oder einige Male selbsttätig zeigt, wie das Gewünschte ausgeführt werden soll.
Gleichen-Russwurm, Alexander von: Der gute Ton. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1932], S. 23032
Die mittlere Montagezeit für die Umrüstung des Radschleppers zum Halbraupenfahrzeug erfordert mit 2 Arbeitskräften etwa 1 Stunde und kann von ungeschultem Personal vorgenommen werden.
o. A.: Ratgeber für den Feingemüsebau im Freiland, Berlin: VEB Dt. Landwirtschaftsverl 1962, S. 54
Zitationshilfe
„ungeschult“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ungeschult>, abgerufen am 01.06.2020.

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