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ungleichartig

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung un-gleich-ar-tig
Wortzerlegung ungleich -artig
Wortbildung  mit ›ungleichartig‹ als Erstglied: Ungleichartigkeit
eWDG

Bedeutung

von unterschiedlicher Art, verschiedenartig
Beispiel:
die beiden Fälle waren, lagen ungleichartig

Thesaurus

Synonymgruppe
gemischt · heterogen · inhomogen · nicht gleichartig · uneinheitlich · ungleich · ungleichartig
Synonymgruppe
anders · andersartig · differierend · divergent · in anderer Weise · sich unterscheiden(d) · ungleich · ungleichartig · unterschiedlich · verschieden · verschiedenartig · voneinander abweichen(d)  ●  disparat  fachspr. · inegal  geh. · inkomparabel  geh., lat. · inäqual  fachspr. · unegal  ugs., salopp · zwei (verschiedene) Paar Schuhe (sein)  ugs., fig. · zwei (verschiedene) Paar Stiefel (sein)  ugs., fig.
Assoziationen
  • (dazu) könnte man (jetzt) viel sagen · (ein) Fall für sich · (ein) eigenes Ding (sein) (mit / um) · (es) gäbe (da) einiges zu erzählen  ●  (ein) eigenes Kapitel  fig. · (ein) Kapitel für sich  ugs., fig.
  • (sich) (voneinander) unterscheiden · geteilt (z.B. Meinung) · variieren · voneinander abweichen  ●  unterschiedlich sein  Hauptform
  • (einander) unähnlich · sich nicht ähneln(d)

Typische Verbindungen zu ›ungleichartig‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ungleichartig‹.

Verwendungsbeispiele für ›ungleichartig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zu ungleichartig sind die Materialschichten, die in ihnen arbeiten und die sie nicht zur Ruhe, sondern gelegentlich zu Tode kommen lassen. [Die Zeit, 01.03.1993, Nr. 09]
Es kann als berechtigt angesehen werden, daß nur die wichtigsten Wirtschaftsmächte behandelt und daß die zeitlichen Abgrenzungen ungleichartig gewählt sind. [Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1934, S. 279]
Bei dem Zusammentreffen ungleichartiger Freiheitsstrafen tritt diese Erhöhung bei der ihrer Art nach schwersten Strafe ein. [Zimmermann, Theo: Der praktische Rechtsberater, Gütersloh: Bertelsmann [1968] [1957], S. 443]
Diese ungleichartigen Zählzeiten folgen in einem keineswegs einfachen Schema aufeinander. [Austin, William W.: Neue Musik. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1979], S. 43415]
Die Probleme liegen vielmehr in den relativ gleichartigen Wettbewerbsbedingungen für völlig ungleichartige Wettbewerber. [Der Spiegel, 21.12.1992]
Zitationshilfe
„ungleichartig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ungleichartig>.

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