unhörbar

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung un-hör-bar
Wortzerlegung un-hörbar
eWDG, 1976

Bedeutung

nicht mit dem Gehör wahrzunehmen, lautlos, geräuschlos
Beispiele:
unhörbar herankommen
etw. fast unhörbar sagen
fast unhörbar seufzen, schluchzen
seine Stimme wurde fast unhörbar

Thesaurus

Synonymgruppe
geräuschlos · ↗lautlos · unhörbar
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›unhörbar‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unhörbar‹.

Verwendungsbeispiele für ›unhörbar‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Eine detaillierte neuropsychologische Erklärung für die Wirkung der unhörbaren Frequenzen gebe es bisher aber nicht.
Die Welt, 23.09.2003
Sie klappten unhörbar mit den Flügeln - eine hauchartige Bewegung ging durch den schwarzen Ballen.
Tucholsky, Kurt: Tote Stadt und lebende Steine. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1924], S. 17718
Ich kleidete mich unhörbar aus und legte mich ins Bett.
Rinser, Luise: Mitte des Lebens, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1952 [1950], S. 85
Er ist nicht mein Mann «, setzte sie hinzu und unhörbar: Gott sei Dank!
Schaeffer, Albrecht: Helianth II, Bonn: Weidle 1995 [1920], S. 56
Damen applaudieren nur durch ein leichtes, unhörbares Zusammenschlagen der Hände und zeigen ihr Mißfallen durch Schweigen an.
Schramm, Hermine [d.i. Meißner, Hermine]: Das richtige Benehmen in der Familie, in der Gesellschaft und im öffentlichen Leben. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1930], S. 14717
Zitationshilfe
„unhörbar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unh%C3%B6rbar>, abgerufen am 15.01.2021.

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