Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

universalhistorisch

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung uni-ver-sal-his-to-risch
Wortzerlegung universal historisch

Typische Verbindungen zu ›universalhistorisch‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›universalhistorisch‹.

Verwendungsbeispiele für ›universalhistorisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Damals entstand die universalhistorische Auffassung der einzelnen Teile der Geschichte. [Dilthey, Wilhelm: Der Aufbau der geschichtlichen Welt in den Geisteswissenschaften. In: Philosophie von Platon bis Nietzsche, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 873]
Aber ebenso spiegelt die äußere Gliederung der römischen Geschichte, nicht nur die historische Funktion ihrer Kräfte, den universalhistorischen Bezug deutlich wider. [Heuß, Alfred: Einleitung. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 8304]
Gibbon war ein kränkelndes Kind, das früh die Welt der Literatur entdeckte und sich mit universalhistorischer Lektüre tröstete. [Die Zeit, 17.12.2003, Nr. 51]
Sie ist zugleich die für unsere Geschichte interessanteste, denn sie birgt in sich die Frage nach der universalhistorischen Rolle Roms. [Heuß, Alfred: Einleitung. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 8296]
Universalhistorisch gesehen erlangen die W. ihre größte Bedeutung in den archaischen Hochkulturen. [Schmitz, C. A.: Wahrsager. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 38668]
Zitationshilfe
„universalhistorisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/universalhistorisch>.

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