unleserlich

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-le-ser-lich (computergeneriert)
Wortbildung mit ›unleserlich‹ als Erstglied: ↗Unleserlichkeit
eWDG, 1976

Bedeutung

so undeutlich, dass man es nicht oder nur schwer lesen kann, nicht zu lesen
Beispiele:
eine unleserliche (Hand)schrift, Unterschrift
ein unleserlicher Namenszug
die Buchstaben, Zahlen sind unleserlich
etw. unleserlich schreiben

Thesaurus

Synonymgruppe
nicht entzifferbar · nicht lesbar · nicht zu entziffern · ↗unlesbar · unleserlich  ●  Hieroglyphen  ugs., fig.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Buchstabe Gekrakel Gekritzel Handschrift Inschrift Manuskript Rezept Schrift Schriftzeichen Schriftzug Signatur Text Unterschrift Zeile fast geworden leider nahezu teilweise

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unleserlich‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber es sind nur vereinzelte Zeichen, und sie sind fast unleserlich geworden.
Die Welt, 21.07.2004
Indessen, die Namen der 52 sind schon lange ausgewaschen, unleserlich.
Süddeutsche Zeitung, 12.06.1997
Auch ungeschickt angebrachtes künstliches Licht kann die Schrift unleserlich machen.
Schalcher, Traugott: Die Reklame der Straße, Wien: C. Barth 1927, S. 1
Da der Autor es bereits hundertmal geschrieben hat, so ist es derart unleserlich, daß man es nicht lesen kann.
Stettenheim, Julius: Der moderne Knigge. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1902], S. 19385
Wie immer waren einige Passagen mit blauer Tinte und einem Rollstempel unleserlich gemacht.
Hettche, Thomas: Der Fall Arbogast, Köln: DuMont Buchverlag, 2001, S. 71
Zitationshilfe
„unleserlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unleserlich>, abgerufen am 15.10.2019.

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