unmerklich

Grammatik Adjektiv (nicht mit »sein«)
Aussprache 
Worttrennung un-merk-lich
eWDG, 1976

Bedeutung

kaum wahrnehmbar, kaum spürbar
Beispiele:
eine unmerkliche Wetterbesserung
mit ihr war eine unmerkliche Veränderung, Wandlung vor sich gegangen
ein unmerkliches Lächeln huschte über ihr Gesicht
unmerklich brach die Dämmerung herein
es war unmerklich dunkler geworden
Die Jahre meiner Kindheit gingen still und unmerklich hin [RinserRinge27]

Thesaurus

Synonymgruppe
nicht erkennbar · nicht wahrnehmbar · unbemerkbar · ↗unerkennbar · unmerklich  ●  ↗schleichend  Hauptform
Assoziationen
Antonyme
  • merklich
Synonymgruppe
nicht erkennbar · unmerklich · ↗unsichtbar

Typische Verbindungen zu ›unmerklich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unmerklich‹.

Verwendungsbeispiele für ›unmerklich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es passiert so leicht, so unmerklich, was spielt sich da bloß ab.
Süddeutsche Zeitung, 26.11.1998
Allein die Texte kommen zur Wirkung, schneidend klar, in einer fast unmerklichen Interpretation.
Der Tagesspiegel, 18.06.1998
Und das Blatt Papier, das der Kanzler hielt, zitterte unmerklich.
Braun, Lily: Lebenssucher. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1915], S. 2929
Diese schüttelte unmerklich den Kopf und kniff vertraulich ein Auge zu.
Jentzsch, Kerstin: Seit die Götter ratlos sind, München: Heyne 1999 [1994], S. 55
Sie schüttelte fast unmerklich den Kopf und fragte nichts mehr.
Braun, Lily: Memoiren einer Sozialistin. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 1690
Zitationshilfe
„unmerklich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unmerklich>, abgerufen am 30.05.2020.

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