unnachgiebig

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung un-nach-gie-big
Grundform nachgiebig
Wortbildung  mit ›unnachgiebig‹ als Erstglied: Unnachgiebigkeit
eWDG

Bedeutung

in keiner Weise nachgiebig
Beispiele:
er hat ein unnachgiebiges Wesen
eine unnachgiebige Haltung einnehmen
unnachgiebig sein, bleiben
er zeigt sich in diesem Punkt, in dieser Frage immer noch unnachgiebig

Thesaurus

Synonymgruppe
dickköpfig · eigensinnig · hartnäckig · starrköpfig · starrsinnig · stur · unnachgiebig  ●  obstinat  geh., lat., sehr selten · refraktär  fachspr. · verbohrt  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
brutal · drakonisch · gnadenlos · mit schonungsloser Härte · mit unerbittlichem Durchsetzungswillen · mit voller Härte · mit wütender Entschlossenheit · mit äußerster Brutalität · ohne Gnade und Barmherzigkeit · ohne Rücksicht auf Verluste · unbarmherzig · unerbittlich · unnachgiebig  ●  mit eiserner Faust  fig. · mit harter Hand  fig.
Assoziationen
Synonymgruppe
Assoziationen
Synonymgruppe
bockig · eigensinnig · halsstarrig · hartnäckig · kompromissunfähig · rechthaberisch · renitent · starrköpfig · starrsinnig · störrisch · unbelehrbar · unbeugsam · uneinsichtig · unnachgiebig · unverbesserlich · widerborstig · widerspenstig  ●  stur  Hauptform · (jemandem) ist nicht zu helfen  ugs. · beratungsresistent  ugs. · dickköpfig  ugs. · nickelig  ugs. · stur wie ein Panzer  ugs. · sturköpfig  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›unnachgiebig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unnachgiebig‹.

Verwendungsbeispiele für ›unnachgiebig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei den laufenden Prozessen um Patente zeigt er sich unnachgiebig.
Die Zeit, 02.04.2013 (online)
Doch hätte sie die Regierung verlassen, wäre die israelische Politik noch unnachgiebiger geworden.
Die Welt, 07.11.2002
Seine Augen, die sie bisher spöttisch und abwartend gekannt hatte, sah sie nun aufmerksam, zupackend, hart und unnachgiebig.
Wolf, Christa: Der geteilte Himmel, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verl. 1963, S. 103
Der Sowjet-Botschafter bleibt je doch bei seiner bekannten unnachgiebigen Haltung.
Küsters, Hans Jürgen: Entscheidung für die deutsche Einheit. In: Deutsche Einheit, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1998], S. 133
Aber meine Mutter, die sonst zur Weichherzigkeit neigte, blieb diesmal unnachgiebig und sagte, dazu hätten wir kein Recht.
Bergengruen, Werner: Der letzte Rittmeister, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1956 [1952], S. 221
Zitationshilfe
„unnachgiebig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unnachgiebig>, abgerufen am 01.12.2021.

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