unnahbar

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung un-nah-bar
Wortzerlegung un-nahbar
Wortbildung  mit ›unnahbar‹ als Erstglied: ↗Unnahbarkeit
eWDG, 1976

Bedeutung

(aus Hochmut) zurückhaltend und abweisend
Beispiele:
jmd. ist unnahbar, gibt sich, wirkt unnahbar
er wagte nicht, sie anzusprechen, weil sie ihm immer so unnahbar erschienen war
sie spielte die Unnahbare
Zwei Pförtner, unnahbare Würde im Gesicht [WelkHoher Befehl137]

Thesaurus

Synonymgruppe
ablehnend · ↗abweisend (Person) · ↗distanziert · lässt niemanden an sich heran · passt auf, dass niemand ihm zu nahe kommt · ↗unfreundlich · unnahbar
Assoziationen
Synonymgruppe
distanziert · ↗menschenscheu · ↗ungesellig · unnahbar
Assoziationen
Synonymgruppe
unantastbar · ↗unerreichbar · unnahbar · ↗unzugänglich

Typische Verbindungen zu ›unnahbar‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unnahbar‹.

Verwendungsbeispiele für ›unnahbar‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Statuen, die aus den Wänden ragten, starrten unnahbar über ihn hinweg.
Glavinic, Thomas: Die Arbeit der Nacht, München Wien: Carl Hanser Verlag 2006, S. 115
Sie wirken auf viele unnahbar, einige sprechen gar von arrogant.
Bild, 05.07.2003
Der Mann ist nicht unnahbar, nicht mysteriös, nicht zu alt für seinen Job.
Der Tagesspiegel, 06.02.2002
Als auch dieser Tanz, viel zu schnell, beendet war, erschien sie ihm unnahbarer denn je.
Noll, Dieter: Die Abenteuer des Werner Holt, Berlin: Aufbau-Verl. 1984 [1960], S. 180
Aber für Kati war es die Stimme, seltsam wesenlos, seltsam unnahbar.
Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 620
Zitationshilfe
„unnahbar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unnahbar>, abgerufen am 29.05.2020.

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