Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

unpopulär

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung un-po-pu-lär
eWDG

Bedeutung

allgemein, in der Öffentlichkeit unbeliebt
Beispiele:
unpopuläre Maßnahmen, Entscheidungen
eine unpopuläre Meinung äußern
es ist unpopulär, so etw. zu tun
etw. macht jmdn. unpopulär
durch etw. unpopulär werden

Thesaurus

Synonymgruppe
auf wenig Gegenliebe stoßen · missliebig · nicht gern gesehen · unbeliebt · unpopulär · verhasst
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›unpopulär‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unpopulär‹.

Verwendungsbeispiele für ›unpopulär‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es sei zwar immer risikoreich, vor anstehenden Wahlen unpopuläre Entscheidungen zu treffen, doch stehe die Regierung zu ihrer Politik. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1994]]
Bis heute fällt es mir gelegentlich nicht leicht, unpopuläre Entscheidungen zu treffen. [Die Zeit, 04.04.2011, Nr. 14]
Doch dann fand man diese Idee wohl selbst zu unpopulär. [Die Zeit, 13.06.2008, Nr. 25]
Inzwischen peilt er als Ziel an, den unpopulären Einsatz möglichst bis 2013 weitgehend zu beenden. [Die Zeit, 04.06.2008 (online)]
Auch in der Prüfungskommission war es nur zuerst nötig, unpopulär zu sein. [Wilamowitz-Moellendorff, Ulrich von: Erinnerungen 1848-1914. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1928], S. 3076]
Zitationshilfe
„unpopulär“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unpopul%C3%A4r>.

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