unsanft

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-sanft
eWDG, 1976

Bedeutung

grob, derb, barsch
Beispiele:
jmdn. unsanft wecken, aus dem Schlaf rütteln
jmdn. unsanft anstoßen, beiseite schieben
jmdn. mit unsanftem Griff fassen
jmdn. unsanft zurechtweisen
mit jmdm. unsanft verfahren, umgehen

Thesaurus

Synonymgruppe
abweisend · ↗barsch · ↗brüsk · ↗derb · ↗flegelhaft · ↗forsch · ↗grob · ↗grobklotzig · ↗grobschlächtig · ↗gröblich · kurz angebunden · ↗rau · ↗raubeinig · ↗rauborstig · ↗ruppig · ↗rüde · ↗rüpelhaft · ↗schroff · uncharmant · ↗unflätig · ↗unfreundlich · ↗ungalant · ↗ungehobelt · ↗ungeschliffen · ↗unhöflich · unsanft · ↗unwirsch · ↗unzivilisiert · wenig galant · ↗wirsch  ●  ↗bärbeißig  fig. · nicht (gerade) die feine englische Art  fig. · ↗hantig  ugs., bair. · ↗harsch  geh. · hau-drauf-mäßig  ugs. · in Wildwest-Manier  ugs. · ↗nassforsch  geh. · ↗pampig  ugs. · raubauzig  ugs. · ↗rotzig  ugs. · ↗rustikal  ugs., scherzhaft-ironisch · wie die Axt im Walde  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abgang Bauchlandung Begegnung Behandlung Berührung Bruchlandung Erwachen Landung Stoß aufschlagen aufsetzen befördern bremsen erwachen höchst klopfen landen prallen reißen sanft schieben sehr stoppen stoßen umgehen wecken ziemlich zurückholen zweimal äußerst

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unsanft‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Jetzt, wo der Tanz vielfach zur Disposition steht, da wacht er unsanft auf.
Die Welt, 05.06.2004
Dabei müssen seine Hände irgendwie die Dame unsanft berührt haben.
Süddeutsche Zeitung, 09.05.2003
Einstmals als das Tier unter mir gescheucht wurde, setzte es mich unsanft auf die Erde.
Corinth, Lovis: Selbstbiographie. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1926], S. 10787
Aber sie entzog ihm ihre Hände, nicht unsanft, doch bestimmt.
Noll, Dieter: Die Abenteuer des Werner Holt, Berlin: Aufbau-Verl. 1984 [1963], S. 288
Er hatte sie unsanft am Handgelenk gefaßt, sie machte sich frei, mit Tränen in den Augen.
Viebig, Clara: Das Weiberdorf, Briedel u. Mosel: Houben 1996 [1900], S. 56
Zitationshilfe
„unsanft“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unsanft>, abgerufen am 23.03.2019.

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