unsentimental

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung un-sen-ti-men-tal
Wortbildung  mit ›unsentimental‹ als Grundform: ↗Unsentimentalität
eWDG, 1976

Bedeutung

ohne Sentimentalität, nüchtern und sachlich
Beispiele:
ein unsentimentaler Mensch
etw. unsentimental sehen, betrachten, beurteilen, darstellen
ein richtiger Engländer, nüchtern, praktisch, unsentimental [ BahrHimmelfahrt224]

Typische Verbindungen zu ›unsentimental‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unsentimental‹.

Verwendungsbeispiele für ›unsentimental‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er hatte mit dem Leben abgeschlossen, er erschien mir ehrlich unsentimental.
Die Zeit, 30.11.2006, Nr. 48
Und alles ist in einem unsentimental stets bewegten Klang eingebunden, der frei scheint von Traditionen und noch immer unmittelbar fesselt.
Süddeutsche Zeitung, 18.02.1997
Ich glaube, Marx war unsentimental genug, die Sache so anzusehen.
Jonas, Hans: Das Prinzip der Verantwortung, Frankfurt a. M.: Insel-Verl. 1979, S. 361
Ich schlage Ihnen eine Verständigung auf unsentimentaler Basis vor, Johanna Krain.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 126
Einzig Reflexmenschen bewohnen darin die Zukunft, sauber, gefühllos, unsentimental in die Reflexgruppen der Roboter und der Führer eingeteilt.
Bloch, Ernst: Das Prinzip Hoffnung Bd. 1, Berlin: Aufbau-Verl. 1954, S. 471
Zitationshilfe
„unsentimental“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unsentimental>, abgerufen am 19.09.2020.

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