unstetig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-ste-tig
Wortzerlegungunstet-ig
Wortbildung mit ›unstetig‹ als Erstglied: ↗Unstetigkeit
eWDG, 1976

Bedeutungen

1.
fachsprachlich diskontinuierlich, mit Unterbrechungen vor sich gehend
Beispiele:
etw. verläuft, entwickelt sich unstetig
Die Quantentheorie lehrt, daß dieser Energiezuwachs nur in bestimmten unstetigen Beträgen erfolgen kann [Urania1964]
2.
veraltet unstet

Thesaurus

Synonymgruppe
diskontinuierlich · ↗uneinheitlich · unproportional · unstetig
Synonymgruppe
diskontinuierlich · unstetig · unterbrochen · ↗zusammenhangslos

Typische Verbindungen
computergeneriert

Funktion

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unstetig‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für das Jahr 1999 werde trotz eines tendenziell unstetigen Zinsverlaufes wiederum ein gutes Ergebnis erwartet.
Süddeutsche Zeitung, 24.03.1999
Private Initiative ist eher sprunghaft und unstetig; sie ist ad hoc zur Stelle, aber bürdet sich ungern die Last einer dauernden Aufgabe auf.
Der Tagesspiegel, 15.05.1998
Gerda lebt sehr unstetig, mal himmelhochjauchzend, mal zu Tode betrübt.
Die Zeit, 07.10.1994, Nr. 41
Grenzt man die Bearbeitung per Block auf den Klick ein, kommt es an den Blockrändern sehr oft zu unstetigen Übergängen.
C't, 1997, Nr. 4
Das darf nicht auf die Quantensprünge, also auf unstetige Energieübergänge, bezogen werden.
Süddeutsche Zeitung, 09.12.2000
Zitationshilfe
„unstetig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unstetig>, abgerufen am 21.10.2019.

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