Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

unstetig

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung un-ste-tig
Wortzerlegung unstet -ig
Wortbildung  mit ›unstetig‹ als Erstglied: Unstetigkeit

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. [fachsprachlich] diskontinuierlich, mit Unterbrechungen vor sich gehend
  2. 2. [veraltet] unstet
eWDG

Bedeutungen

1.
fachsprachlich diskontinuierlich, mit Unterbrechungen vor sich gehend
Beispiele:
etw. verläuft, entwickelt sich unstetig
Die Quantentheorie lehrt, daß dieser Energiezuwachs nur in bestimmten unstetigen Beträgen erfolgen kann [ Urania1964]
2.
veraltet unstet

Thesaurus

Synonymgruppe
diskontinuierlich · uneinheitlich · unproportional · unstetig
Synonymgruppe
diskontinuierlich · unstetig · unterbrochen · zusammenhangslos

Typische Verbindungen zu ›unstetig‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unstetig‹.

Verwendungsbeispiele für ›unstetig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für das Jahr 1999 werde trotz eines tendenziell unstetigen Zinsverlaufes wiederum ein gutes Ergebnis erwartet. [Süddeutsche Zeitung, 24.03.1999]
Private Initiative ist eher sprunghaft und unstetig; sie ist ad hoc zur Stelle, aber bürdet sich ungern die Last einer dauernden Aufgabe auf. [Der Tagesspiegel, 15.05.1998]
Gerda lebt sehr unstetig, mal himmelhochjauchzend, mal zu Tode betrübt. [Die Zeit, 07.10.1994, Nr. 41]
Grenzt man die Bearbeitung per Block auf den Klick ein, kommt es an den Blockrändern sehr oft zu unstetigen Übergängen. [C’t, 1997, Nr. 4]
Das darf nicht auf die Quantensprünge, also auf unstetige Energieübergänge, bezogen werden. [Süddeutsche Zeitung, 09.12.2000]
Zitationshilfe
„unstetig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unstetig>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
unstet
unsterblich
unstatthaft
unstabil
unsrige
unsteuerbar
unstillbar
unstimmig
unstofflich
unstreitig