unstillbar

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung un-still-bar
Wortzerlegung un-stillbar
eWDG, 1976

Bedeutung

nicht zum Stillstand zu bringen
Beispiele:
unstillbare Blutungen
Vergiftungsanzeichen, die sich in unstillbarem Erbrechen, Übelkeit, Schmerzen ... äußern [Gesundheit1965]
nicht zu befriedigen
Beispiele:
ein unstillbarer Hunger, Appetit, Durst
eine unstillbare Sehnsucht
seine Neugier, Wissbegier war unstillbar

Thesaurus

Synonymgruppe
unbegrenzt · unstillbar

Typische Verbindungen zu ›unstillbar‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unstillbar‹.

Verwendungsbeispiele für ›unstillbar‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Was blieb, war das offenbar unstillbare Verlangen der Bürger, sich einzumischen.
Der Tagesspiegel, 28.01.2005
Der größte Genuss ist letztendlich für mich die unstillbare Lust auf Meer.
Die Welt, 03.01.2003
In diesem unstillbaren Hunger nach dem Bild stießen wir auf den Film.
Kriegk, Otto: Der deutsche Film im Spiegel der Ufa, Berlin: Ufa-Buchverl. 1943, S. 381
Glücklicherweise ist auch dieses unstillbare Erbrechen der Schwangeren meist nur von vorübergehender Dauer.
Waegner, Martin u. Thomasius, Erich: Zeugung, Entwicklung und Geburt des Menschen. In: Das große Aufklärungswerk für Braut- und Eheleute, Dresden: Buchversand Gutenberg o.J. 1933 [1933], S. 375
Er war in seinem Drange, sich zu geben, unstillbar geworden.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Das Gestirn des Paracelsus, München: J.F. Lehmanns 1964 [1921], S. 944
Zitationshilfe
„unstillbar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unstillbar>, abgerufen am 11.07.2020.

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