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unstimmig

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung un-stim-mig
Wortzerlegung un- stimmig
Wortbildung  mit ›unstimmig‹ als Erstglied: Unstimmigkeit
eWDG

Bedeutung

nicht mit dem tatsächlichen Sachverhalt übereinstimmend, fehlerhaft, falsch
Beispiele:
die Interpretation ist logisch unstimmig
unstimmige Befunderhebungen der Praktikanten [ BrugschArzt119]
nicht in sich abgestimmt, nicht einheitlich
Beispiel:
ein unstimmiges System, Werk

Thesaurus

Synonymgruppe
Assoziationen
Antonyme

Verwendungsbeispiele für ›unstimmig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vielleicht wäre dies aber noch nicht einmal das unstimmigste Bild. [Die Zeit, 19.07.2012, Nr. 29]
Und plötzlich wirkte auf ihn die stimmige Welt der Theologie immer unstimmiger. [Die Zeit, 05.04.2010, Nr. 14]
Die Informationen, die sie an die Presse gaben, waren unstimmig, bruchstückhaft, halbwahr. [Die Zeit, 14.08.1992, Nr. 34]
Sie schreiben nur unstimmig den Sinn nieder, den sie doch stiften wollen. [Die Zeit, 17.10.1986, Nr. 43]
Die Begründungen, man habe nicht anders handeln können, sind unstimmig. [Die Zeit, 03.08.1984, Nr. 32]
Zitationshilfe
„unstimmig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unstimmig>.

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