unstimmig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-stim-mig
Wortzerlegungun-stimmig
Wortbildung mit ›unstimmig‹ als Erstglied: ↗Unstimmigkeit
eWDG, 1976

Bedeutung

nicht mit dem tatsächlichen Sachverhalt übereinstimmend, fehlerhaft, falsch
Beispiele:
die Interpretation ist logisch unstimmig
unstimmige Befunderhebungen der Praktikanten [BrugschArzt119]
nicht in sich abgestimmt, nicht einheitlich
Beispiel:
ein unstimmiges System, Werk

Thesaurus

Synonymgruppe
Assoziationen
Antonyme
  • stimmig
Synonymgruppe
dissonant · ↗unharmonisch · unstimmig
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Detail

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unstimmig‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vielleicht wäre dies aber noch nicht einmal das unstimmigste Bild.
Die Zeit, 19.07.2012, Nr. 29
Am Anfang der Probe schwirren die Klänge noch reichlich unstimmig durch den Raum.
Süddeutsche Zeitung, 23.09.2003
Eines der häufigsten Phänomene beim digitalen Fotografieren sind unstimmige oder farbstichige Aufnahmen.
C't, 2001, Nr. 19
Dass er die Flasche allerdings mit einer braunen Tüte verhüllt, ist nur eines von vielen unstimmigen Details.
Der Tagesspiegel, 31.01.2001
Die Art und Weise, wie dabei die Öffentlichkeit durch die Verbreitung falscher Tatsachen und unstimmiger Argumente häufig hinters Licht geführt wird, grenzt an Volksverdummung.
Die Welt, 09.10.1999
Zitationshilfe
„unstimmig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unstimmig>, abgerufen am 24.08.2019.

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