unstofflich
GrammatikAdjektiv
Worttrennungun-stoff-lich (computergeneriert)

Thesaurus

Synonymgruppe
elfenhaft · ↗engelhaft · ↗feenhaft · ↗imaginär · ↗immateriell · ↗körperlos · nicht fassbar · nicht greifbar · ↗unfassbar · ↗unkörperlich · vergeistigt  ●  ↗ätherisch  geh.
Assoziationen
DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Diese geistigen Zustände haben nach unserem Empfinden keinen Ort, sie sind unstofflich, verbrauchen - so scheint es - keine Energie, unterliegen nicht den Naturgesetzen.
Die Zeit, 01.04.1996, Nr. 14
Diese geistigen Zustände haben nach unserem Empfinden keinen Ort, sie sind unstofflich, verbrauchen - so scheint es - keine Energie, unterliegen nicht den Naturgesetzen.
Die Zeit, 29.03.1996, Nr. 14
Ludwig behauptet ein Eigenleben des Lichts, so unstofflich, flüchtig und unfaßbar es auch ist.
Süddeutsche Zeitung, 08.10.1997
Es kann ebensowohl gegenständlich wie abstrakt sein - als Motiv ist es in jedem Falle ontologisch gesehen unstofflich (ἄνευ ἅληϛ).
Gadamer, Hans-Georg: Wahrheit und Methode, Tübingen: Mohr 1960, S. 80
Die "Herstellung der Leistungsbereitschaft", die Simultaneität von Leistungsabsatz und Leistungsproduktion zwingt eher dazu, voneinander möglichst unabhängige Leistungsbereiche zu schaffen, die spontan und reagibel die unstoffliche Dienstleistung auf die konkrete Nachfrage hin anbieten.
Hauschildt, Jürgen: Entscheidungsziele, Tübingen: Mohr 1977, S. 190
Zitationshilfe
„unstofflich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unstofflich>, abgerufen am 20.09.2017.

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