Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

unstreitig

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung un-strei-tig
eWDG

Bedeutung

feststehend, nicht zu bestreiten
Beispiele:
das ist eine unstreitige Tatsache
es ist unstreitig, dass …
etw. als unstreitig feststellen, anführen
zweifellos, ganz bestimmt
Grammatik: adverbiell
Beispiele:
er ist unstreitig ein bedeutender Schriftsteller
Thilda und sie sind unstreitig die Schönsten in der Familie [ Th. MannBuddenbrooks1,92]

Thesaurus

Synonymgruppe
erwiesen · nicht strittig · unangefochten · unbestritten · unstreitig · unstrittig · unumstritten · wahr · zutreffend  ●  kein Vertun (es gibt da ...)  ugs. · keine Frage!  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›unstreitig‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unstreitig‹.

Verwendungsbeispiele für ›unstreitig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und dass wir da was tun müssen, ist völlig unstreitig. [Die Zeit, 03.11.2004, Nr. 45]
Das halte ich für richtig; es ist aber nicht unstreitig. [Die Zeit, 06.04.1984, Nr. 15]
Ebenso unstreitig sei, dass die Kinder auf dem Hof spielen dürften. [Süddeutsche Zeitung, 21.06.2002]
Deswegen will ich mich zunächst einmal auf den unstreitigen Teil in der Union beschränken. [Süddeutsche Zeitung, 31.03.2000]
Es ist aber unstreitig, daß Ihr Name unter einer Anzahl von Gesetzen und Erlassen zu finden ist. [o. A.: Achtundneunzigster Tag. Mittwoch, 3. April 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 16859]
Zitationshilfe
„unstreitig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unstreitig>.

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