unterbelegen

Worttrennungun-ter-be-le-gen (computergeneriert)
Wortzerlegungunter-belegen
Wortbildung mit ›unterbelegen‹ als Erstglied: ↗Unterbelegung  ·  mit ›unterbelegen‹ als Grundform: ↗unterbelegt
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

(Hotels, Krankenhäuser o. Ä.) mit (wesentlich) weniger Personen belegen, als es von der Kapazität her möglich ist

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vielleicht müßten einige sogar geschlossen werden, weil sie chronisch unterbelegt seien.
Süddeutsche Zeitung, 12.05.1997
Das geschlossene Heim in Alsterdorf ist chronisch unterbelegt und deshalb enorm teuer.
Bild, 23.12.2005
Die übrige Zeit aber ist meist unterbelegt und führt darum für erhebliche Teile der Fremdenverkehrswirtschaft zu Verlusten.
Die Zeit, 10.05.1951, Nr. 19
Wenn Stationen nach dem Schließungsbescheid unterbelegt seien, würden sie versuchen, die Patienten länger zu halten.
Der Tagesspiegel, 25.05.2000
Der Flüchtlingsausschuß weist darauf hin, daß die französische Zone noch unterbelegt sei und 800000 Menschen aufnehmen könne.
o. A.: 1947. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1986], S. 26012
Zitationshilfe
„unterbelegen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unterbelegen>, abgerufen am 20.03.2019.

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