unterbewerten

Grammatik Verb · unterbewertet, unterbewertete, hat unterbewertet
Aussprache 
Worttrennung un-ter-be-wer-ten
Wortzerlegung unter-bewerten
Wortbildung  mit ›unterbewerten‹ als Erstglied: ↗Unterbewertung
eWDG, 1976

Bedeutung

etw., jmdn. zu gering bewerten
Gegenwort zu überbewerten
Beispiele:
einen Faktor unterbewerten
jmds. Arbeit, Leistung, Verdienste unterbewerten
sein Einfluss wurde unterbewertet

Thesaurus

Synonymgruppe
unterbewerten · ↗unterschätzen · ↗verkennen  ●  ↗depretiieren  geh., veraltet
Oberbegriffe
Assoziationen
Antonyme

Typische Verbindungen zu ›unterbewerten‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unterbewerten‹.

Verwendungsbeispiele für ›unterbewerten‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Euro gilt unter Analysten schon lange als stark unterbewertet.
Die Welt, 06.05.2002
Ähnlich wie die Hunts hält auch der 67jährige Silber für unterbewertet.
Die Zeit, 13.02.1998, Nr. 8
Freilich darf der eucharistische Sinn dieses Symbols nicht unterbewertet werden.
Wessel, K.: Christussymbole. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 20451
Mit einem Kurs von 94 Euro sei die Aktie deutlich unterbewertet.
Bild, 12.01.2001
Dass sie bisher unterbewertet ist, bezeugt nicht zuletzt ihre Kaufkraft im Inneren, die stabiler ist als mehr denn eine der nationalen Währungen.
Weizsäcker, Richard von: Dreimal Stunde Null? 1949 1969 1989, Berlin: Siedler Verlag 2001, S. 196
Zitationshilfe
„unterbewerten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unterbewerten>, abgerufen am 04.06.2020.

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