Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

unterspielen

Grammatik Verb
Worttrennung un-ter-spie-len
Wortzerlegung unter- spielen
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

selten
1.
als nicht so wichtig hinstellen, herunterspielen
2.
distanziert, mit sparsamer Mimik und Gestik darstellen

Typische Verbindungen zu ›unterspielen‹ (berechnet)

Handicap Par Platzstandard Platzvorgabe

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unterspielen‹.

Verwendungsbeispiele für ›unterspielen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auf einen sogenannten leichten Platz zu gehen, um zu unterspielen oder Gewinne abzuräumen, ist nicht mehr drin. [Süddeutsche Zeitung, 28.03.1996]
Er unterspielte einen hochpathetischen Text durch realistisches, psychologisch pointiertes Kammerspiel. [Die Zeit, 20.06.1957, Nr. 25]
Das ist so leise, so ballettartig in Szene gesetzt, daß die Komik immer unterspielt wird. [Die Zeit, 29.02.1988, Nr. 09]
Die Anlage ist nicht allzu schwer, aber recht trickreich, so daß es auch guten Golfern Spaß machen kann, sein Handicap zu unterspielen. [Süddeutsche Zeitung, 14.09.1995]
Ja, sie unterspielen jene Dialoge, die gelegentlich zu pastoral, zu pathetisch, erhaben daherkommen, als sollten sie die Ansichtskarten‑Ästhetik verbal untermalen. [Süddeutsche Zeitung, 02.04.1997]
Zitationshilfe
„unterspielen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unterspielen>.

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