unterstehen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung un-ter-ste-hen
Wortzerlegung unter-stehen
Wortbildung  mit ›unterstehen‹ als Grundform: ↗Unterstand

Bedeutungsübersicht+

  1. I. [schweizerisch] unter einem schützenden Dach stehen
    1. Obdach, Unterkunft finden
  2. II. ...
    1. 1. ⟨jmdm., einer Institution unterstehen⟩ einem Vorgesetzten, einer vorgesetzten Institution dienstlich unterstellt sein
    2. 2. ⟨sich einer Sache unterstehen⟩ sich anmaßen, erdreisten, etw. zu tun
eWDG

Bedeutungen

I.
schweizerisch unter einem schützenden Dach stehen
Grammatik: Präsens ‘steht unter’, Präteritum ‘stand unter’, mit Hilfsverb ‘hat’, Partizip II ‘untergestanden’DWDS
Beispiel:
hier können wir während des Regens, bei dem Unwetter unterstehen
Obdach, Unterkunft finden
Beispiel:
In solchem Fall muß ich versuchen, irgendwo bei Freunden unterzustehen [ RilkeBriefe98]
II.
Grammatik: Präsens ‘untersteht’, Präteritum ‘unterstand’, mit Hilfsverb ‘hat’, Partizip II ‘unterstanden’DWDS
1.
jmdm., einer Institution untersteheneinem Vorgesetzten, einer vorgesetzten Institution dienstlich unterstellt sein
Beispiele:
einer Dienststelle, Behörde unterstehen
diese Betriebe unterstehen unmittelbar dem Verkehrsministerium
die Schule unterstand ihm, seiner Aufsicht
einer Institution rechtlich unterstellt sein
Beispiel:
Ihr untersteht ja nicht einmal der Militärgerichtsbarkeit [ NollHolt1,254]
2.
sich einer Sache unterstehensich anmaßen, erdreisten, etw. zu tun
Beispiele:
niemand unterstand sich, ihr zu widersprechen
ich durfte mich nicht unterstehen, danach zu fragen
wie kannst du dich unterstehen, gegen die Verordnungen zu verstoßen!
was unterstehen Sie sich! (= Warnung, Drohung)
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

stehen · gestanden · abstehen · Abstand · auferstehen · Auferstehung · aufstehen · Aufstand · aufständisch · ausstehen · Ausstand · Außenstände · beistehen · Beistand · bestehen · Bestand · beständig · Bestandteil · einstehen · Einstand · entstehen · gestehen · eingestehen · zugestehen · geständig · Geständnis · Umstand · unterstehen1 · Unterstand · unterstehen2 · vorstehen · Vorsteher · Vorstand · zustehen · Zustand · zuständig
stehen Vb. ‘auf die Füße gestellt sein, auf einer Stelle verharren’ geht zurück auf ahd. (8. Jh.), mhd. stēn, woraus (bei Überführung in die regelmäßige Konjugation mit zur Silbentrennung und wohl auch als Dehnungszeichen nach dem Muster von ↗sehen, s. d., eingefügtem h) stehen (zuerst md. 14. Jh.) wird. Ahd. mhd. stēn ist eine (wohl unter dem Einfluß von ahd. mhd. gēn neben gān, s. ↗gehen, entstandene) Nebenform zu ahd. (8. Jh.), mhd. asächs. mnd. stān, mnl. staen, nl. staan, schwed. stå. Daneben besteht ein nasalierter und Dentalerweiterung aufweisender Stamm germ. *stand- in ahd. stantan (8. Jh.), mhd. standen, asächs. standan, mnl. standen, afries. stonda, aengl. standan, engl. to stand, anord. standa, got. standan (wozu auch ↗Stand und mit sekundärem Ablaut ↗Stunde, s. d., gehören). Wie Präteritalformen ohne n (got. stōþ, stōþum, aengl. stōd, stōdon, engl. stood ‘stand, standen’) zeigen, war der Nasal in germ. *stand- ursprünglich nur präsensbildend. Verwandt sind aind. sthā- ‘stehen’, tíṣṭhati ‘steht’, griech. histánai, Aorist stḗnai (ἱστάναι, στῆναι) ‘stellen’, lat. stāre ‘stehen’, air. tair(ṡ)issiur ‘stehe, bleibe stehen’, lit. stóti ‘sich (hin)stellen, treten’, aslaw. stojati, russ. stoját’ (стоять) ‘stehen’, aslaw. stati ‘sich stellen’, russ. stat’ (стать) ‘werden, anfangen, sich stellen’. Man vereinigt alle Formen unter einem Wurzelansatz ie. *stā, *stə- ‘stehen, stellen’ und betrachtet die aspirierte Tenuis (th) des Aind. als Neuerung gegenüber der ie. Ausgangsform. Das ā in den Kurzformen des germ. Verbs (statt eines lautgesetzlich zu erwartenden germ. ō) geht auf eine frühe Angleichung an das unter ↗gehen (s. d.) behandelte, zur Wurzel ie. *g̑hē-, *g̑hēi- gehörende Gegenwort zurück (vgl. ahd. mhd. gān, s. oben). An die Wurzel ie. *stā- bzw. deren unterschiedliche Erweiterungen schließen sich eine Vielzahl von Wörtern an (s. z. B. ↗Stadel, ↗Stadt, ↗Statt, ↗Staude, ↗stauen, ↗staunen, ↗stet, ↗Steuer1 f. ↗Steuer2 n., ↗stieren, ↗Stuhl, ↗stur, ↗Stute, ↗stützen). gestanden Part.adj. ‘erfahren, gesetzt’ (ein gestandener Mann), spätmhd. gestanden ‘groß, erwachsen’, also wohl ‘zum Stehen gekommen’. abstehen Vb. ‘von etw. ablassen, abgehen, von etw. entfernt sein’, seit dem 16. Jh. auch ‘durch langes Stehen an Qualität verlieren, verderben’, mhd. abestān, abestēn, auch ‘absteigen’ (vom Pferd); Abstand m. ‘Distanz, Entfernung’ (17. Jh.), ‘das Ablassen, Aufgeben von etw.’ (15. Jh.), Abstand nehmen von etw. ‘auf etw. verzichten’ (19. Jh.). auferstehen Vb. ‘vom Tode wieder erstehen’, ahd. ūfirstantan, -stān, -stēn (9. Jh.), mhd. ūferstān ‘aufstehen, sich erheben, vom Tode auferstehen’; Auferstehung f. ‘Wiedererwecktwerden vom Tode’ (15. Jh.); vgl. mhd. ūferstandunge. aufstehen Vb. ‘sich erheben’, ahd. ūfstantan, -stān, -stēn (9. Jh.), mhd. ūfstān, auch ‘jmdm. aufkündigen, aus dem Dienst treten’; Aufstand m. ‘Erhebung, Empörung, Aufruhr’, spätmhd. ūfstant; aufständisch Adj. ‘aufrührerisch, sich erhebend, empörend’ (19. Jh.). ausstehen Vb. ‘fällig, zu zahlen sein’ (14. Jh.), ‘weggehen, seinen Dienst verlassen, eine Verpflichtung erfüllen’ (15. Jh.), ‘etw. bis zum Ende durchstehen, ertragen, aushalten’ (16. Jh.), mhd. ūʒstān, -stēn ‘aus-, wegbleiben, ausruhen (vom Pferd)’; Ausstand m. ‘Arbeitsniederlegung, Streik’; seit dem 17. Jh. im Obd. (zunächst im Bair.) in der speziellen Bedeutung ‘Ausscheiden aus einem Dienst, einer Stellung’ (Gegensatz Einstand, s. unten); seit den 80er Jahren des 19. Jhs. auf Arbeitsniederlegungen bezogen; in dieser Bedeutung seit etwa 1890 allgemein verbreitet neben dem aus dem Engl. entlehnten Konkurrenzwort ↗Streik (s. d.). Außenstände Plur. ‘fälliges, noch nicht (zurück)gezahltes Geld’ (19. Jh.); älter Ausstände Plur., Ausstand m., mhd. ūʒstant ‘ausstehendes Geld’. beistehen Vb. ‘unterstützen, helfen’, ahd. bīstantan, -stān, -stēn (9. Jh.), mhd. bīstān ‘dabeistehen, Hilfe leisten’; Beistand m. ‘Hilfe, Unterstützung’, spätmhd. bīstant. bestehen Vb. ‘(auf längere Zeit) existieren, vorhanden sein, erfolgreich zum Ende führen’, ahd. bistantan, -stān, -stēn ‘bleiben, verharren’ (9. Jh.), mhd. bestān, bestēn ‘stehenbleiben, standhalten, umstehen, entgegentreten, feindlich angreifen, etw. unternehmen’; Bestand m. ‘Dauer, Existenz, Vorrat’, frühnhd. bestant (Anfang 15. Jh.), auch ‘Waffenstillstand, Pacht’; vgl. ahd. bistentida f. (10. Jh.); beständig Adj. ‘dauerhaft, immer wiederkehrend, festbleibend’, mhd. bestendec; Bestandteil m. ‘Teil eines Ganzen, einer größeren Einheit’ (18. Jh.). einstehen Vb. ‘für etw. eintreten, bürgen, etw. verantworten’ (18. Jh.), frühnhd. ‘in eine Gemeinschaft eintreten, einen Dienst antreten’, spätmhd. īnstān (substantiviert) ‘das In-sich-selbst-Sein’; Einstand m. ‘Amts-, Dienstantritt, Eintrittsleistung, -geld, Eintrittsschmaus’, spätmhd. īnstant ‘Vorkaufsrecht, Einstellung der Gerichtsverhandlung’. entstehen Vb. ‘sich entwickeln, hervorgehen’, ahd. intstantan, -stān, -stēn ‘verstehen’ (8. Jh.), mhd. entstān, -stēn ‘verstehen, wahrnehmen, merken’, vom Mhd. an auch (gemäß den unterschiedlichen Verwendungen von ↗ent-, s. d.) ‘sich von etw. wegstellen, entgehen, mangeln’ (so bis ins 19. Jh.) und ‘zu sein beginnen, werden’. gestehen Vb. ‘bekennen, nicht leugnen’, ahd. gistantan, -stān, -stēn ‘(be)stehen, fest-, stillstehen, beruhen, aufhören, anfangen, standhalten’ (9. Jh.), mhd. gestān, -stēn, auch ‘sich stellen, treten, beistehen, zugestehen, wozu stehen, bekennen (vor Gericht), kosten’; eingestehen Vb. ‘bekennen’ (18. Jh.); zugestehen Vb. ‘gewähren, einräumen’ (17. Jh.); vgl. mhd. zuogestēn ‘mit jmdm. einmütig sein, zur Seite stehen’; geständig Adj. ‘seine Schuld bekennend’ (16. Jh.), mhd. gestendec ‘beständig, unveränderlich, einwilligend, zustimmend, hilfreich’; Geständnis n. ‘Bekenntnis der Schuld, das Eingestehen’ und ‘das Eingestandene’ (17. Jh.). Umstand m. ‘besondere Lage, Sachverhalt’ (15. Jh.), in (gesegneten, anderen) Umständen sein ‘schwanger sein’ (17. Jh.), ‘Umschweif, Umständlichkeit’ (15. Jh.), (keine) Umstände (‘Umständlichkeiten’) machen (16. Jh.), ‘(keine) Mühe, Förmlichkeit machen’ (18. Jh.); vgl. mhd. umbestant ‘was, wer herumsteht’ (kollektiver Sing.). unterstehen1 Vb. ‘unter einem Schutzdach stehen, sich unterstellen’, spätmhd. understān, -stēn; Unterstand m. ‘Unterkunft, wo man sich unterstellt, Schutz’ (16. Jh.), militärisch ‘abgedeckter Schutzraum’ (19. Jh.), spätmhd. understant ‘Stütze, Hilfe’. unterstehen2 Vb. ‘untergeordnet, unterstellt sein’ (17. Jh.), reflexiv ‘wagen, sich erlauben, erdreisten’ (16. Jh.), ahd. untarstantan, -stān, -stēn ‘haltmachen, zukommen’ (8. Jh.), mhd. understān, -stēn ‘zustande bringen, bewirken, bestehen, bekämpfen’, reflexiv ‘etw. unternehmen, sich einer Sache unterziehen’. ↗verstehen s. d. vorstehen Vb. ‘hervorragen, an der Spitze stehen, leiten’, ahd. forastantan, -stān, -stēn ‘voranstehen, sich auszeichnen, vorhanden sein’ (9. Jh.), mhd. vorestān, -stēn ‘bevorstehen, sorgen für, regieren’; Vorsteher m. ‘Leiter’ (16. Jh.); Vorstand m. ‘Leitungsgremium, Leiter’ (Anfang 19. Jh.), älter ‘Verteidiger, Bürge’ (15. Jh.), ursprünglich auch ‘Zustand des Stehens vor einem anderen oder etw. anderem, Bürgschaft, erste Stelle’ (16. Jh.). Widerstand, widerstehen s. ↗wider. zustehen Vb. ‘von Rechts wegen gebühren, Anspruch auf etw. haben’ (15. Jh.), mhd. zuostān, -stēn ‘verschlossen sein, zu einem treten, ihm beistehen, zukommen, angehören, zuständig sein’; Zustand m. ‘Art und Weise, Verhältnisse, worin sich Personen und Dinge befinden’ (17. Jh.), älter ‘Hinzugehöriges, Dabeistehendes’ (15. Jh.); zuständig Adj. ‘zur Sache gehörig, kompetent’, auch ‘dazugehörig’ (16. Jh.), ‘zeitlich bevorstehend’ (17. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
(jemandem) unterstehen · untergeben sein
Antonyme
  • (jemandem) unterstehen
Synonymgruppe
(die) Unverfrorenheit haben (zu + Infinitiv) · ↗(sich einer Sache) erdreisten · ↗(sich etwas) anmaßen · ↗(sich etwas) herausnehmen · ↗(sich) erkühnen · ↗(sich) erlauben · (sich) nicht scheuen (zu)  ●  (sich) aufschwingen (zu)  fig. · (die) Frechheit haben (zu + Infinitiv)  ugs. · (die) Nerven haben (zu + Infinitiv)  ugs. · (frech) das Haupt erheben  geh., fig. · ↗(sich etwas) leisten  ugs. · ↗(sich) erfrechen  geh., veraltet · (sich) unterstehen  ugs. · die Chuzpe besitzen  geh. · die Chuzpe haben  geh. · die Stirn haben  ugs. · so frei sein (zu)  geh., ironisch
Assoziationen
  • (einer Sache) trotzen · (etwas) nicht auf sich sitzen lassen · (jemandem / einer Sache) die Stirn bieten · (sich) (etwas) nicht gefallen lassen · ↗(sich) sträuben · ↗(sich) verteidigen · ↗(sich) widersetzen · Widerstand leisten  ●  (sich) auf die Hinterbeine stellen  fig. · (sich) nichts gefallen lassen  Hauptform · (sich) seiner Haut wehren  auch figurativ · ↗(sich) wehren  Hauptform, auch figurativ · (sich) zur Wehr setzen  auch figurativ · ↗(sich jemandes / einer Sache) erwehren  geh. · Kontra geben  ugs. · Trotz bieten  geh. · wider den Stachel löcken  geh., veraltend
  • frech werden · patzige Antworten geben · ↗provozieren  ●  Widerworte geben  ugs. · wider den Stachel löcken  geh., veraltet
  • (sich) aufführen (als) · ↗(sich) darstellen · (sich) gefallen in der Pose (des/eines/der/einer) · (sich) gefallen in der Rolle (des/eines/der/einer) · ↗(sich) in die Pose eines (einer ...) werfen · (sich) inszenieren (als) · ↗(sich) präsentieren  ●  (sich) gerieren (als)  geh.
  • Sie werden entschuldigen, aber (...) · ich bin so frei · in aller Bescheidenheit (adverbial) · nehmen Sie's mir nicht übel (aber) · wenn Sie gestatten · wenn Sie nichts dagegen haben · wenn ich (so) ehrlich sein darf  ●  wenn Sie erlauben  Hauptform · wenn ich mir die(se) Bemerkung erlauben darf  variabel · Ich hab da mal ne ganz blöde Frage: (...)  ugs., Spruch · Sie werden gestatten, dass (...)  geh. · Tschuldigung, aber (...)  ugs. · bei allem Respekt (, aber)  geh. · halten zu Gnaden (veraltet, heute ironisierend)  geh. · ich will ja nix sagen, aber (...)  ugs. · mit Ihrer (gütigen) Erlaubnis  geh. · ↗mit Verlaub  geh. · ↗sit venia verbo  geh., lat. · wenn's recht ist  ugs.
  • (ein) Risiko auf sich nehmen · (ein) Wagnis eingehen · ↗(etwas) riskieren · ↗(etwas) wagen · (sein) Glück herausfordern · (sein) Schicksal herausfordern · ↗(sich) trauen · (sich) wagen (an) · Risiken eingehen · es auf einen Versuch ankommen lassen · es wissen wollen · mutig sein  ●  (ein) Risiko eingehen  Hauptform · (sich) auf dünnem Eis bewegen  fig. · auf schmalem Grat wandern  fig. · mit dem Feuer spielen  fig. · (sich) aus dem Fenster lehnen  ugs., fig. · es darauf ankommen lassen  ugs. · ganz schön mutig sein  ugs.
  • (sich) vorwagen  ●  (sich) aus dem Fenster hängen  fig. · ↗vorpreschen  fig.
  • (den) Mut haben (zu) · ↗(sich etwas) trauen · ↗(sich) zutrauen · (so) mutig sein (zu) · es wagen  ●  ↗(sich) getrauen  veraltet · (den) Arsch in der Hose haben (zu)  ugs. · ↗(etwas) bringen  ugs. · die Stirn haben (zu)  geh., veraltend
  • (sich) hinwegsetzen (über) · ↗missachten · ↗zuwiderhandeln  ●  (etwas) Verbotenes tun  Hauptform · (ein) böses Kind sein  ugs., Kindersprache, variabel · böse sein  ugs., Kindersprache · mit Füßen treten (ein Recht)  ugs., fig. · vom süßen Gift (des / der ...) naschen  geh., ironisierend, literarisch
  • (sich) nicht stören an · keine Bedenken haben (zu) · nicht zögern (zu) · nichts dabei finden (zu) · nichts dagegen haben (zu)  ●  nicht anstehen (zu)  geh.
  • (eine) Anmaßung · unberechtigte Inanspruchnahme

Typische Verbindungen zu ›unterstehen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unterstehen‹.

Verwendungsbeispiele für ›unterstehen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nicht nur Studenten war das strengstens untersagt; doch nur sie unterstanden speziell der universitären Gerichtsbarkeit.
Der Tagesspiegel, 25.02.2000
Jederzeit aber unterstand er in seinem Vorgehen der politischen Kontrolle durch die Nato.
Süddeutsche Zeitung, 01.09.1999
Das Auswärtige Amt konnte ihn gar nicht damit beauftragen, er unterstand dem Auswärtigen Amt gar nicht.
o. A.: Einhundertsechsunddreißigster Tag. Mittwoch, 22. Mai 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 25747
Ihm unterstand also der Block, und er war für die Herstellung verantwortlich.
o. A.: Fünfundvierzigster Tag. Dienstag, 29. Januar 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 17882
Das willensmäßige Handeln untersteht mit der vorhin schon erwähnten Einschränkung dem Bewußtsein.
Reile, Bonifaz (Hg.), Kneipp, Sebastian. Das große Kneippbuch, München: Beckstein 1939 [1903], S. 1001
Zitationshilfe
„unterstehen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unterstehen>, abgerufen am 11.04.2021.

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