untröstlich

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung un-tröst-lich
eWDG

Bedeutung

sehr traurig, betrübt
Beispiele:
die Hinterbliebenen waren untröstlich (= keinem Trost zugänglich)
Meine tiefgebeugte, in Wahrheit untröstliche Mutter [ G. Hauptm.4,217]
über etw. untröstlich sein
Beispiele:
die Kinder waren untröstlich (darüber), dass sie nicht mitfahren durften
übertriebenich bin untröstlich (darüber) (= es tut mir sehr leid), dass ich die Sache vergessen habe

Typische Verbindungen zu ›untröstlich‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›untröstlich‹.

Verwendungsbeispiele für ›untröstlich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Heute wie damals war das ganze Land benommen, sprachlos, untröstlich. [Die Zeit, 16.12.2012, Nr. 51]
Doch der junge Mann ist untröstlich, am nächsten Tag lebt er nicht mehr. [Die Zeit, 25.03.1966, Nr. 13]
Sein bester Mann hörte das nicht mehr, Mayo war untröstlich. [Süddeutsche Zeitung, 08.07.2004]
Man sei untröstlich, doch sie passe nicht mehr ins Team. [Der Tagesspiegel, 12.07.2000]
Sie war untröstlich, als er starb, und starb drei Jahre später. [Die Zeit, 09.10.1964, Nr. 41]
Zitationshilfe
„untröstlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/untr%C3%B6stlich>.

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