untunlich

GrammatikAdjektiv
Worttrennungun-tun-lich (computergeneriert)
eWDG, 1976

Bedeutung

gehoben, veraltend unzweckmäßig, unangebracht
Beispiele:
jmdm. erscheint etw. untunlich
etw. für untunlich halten
sein untunlich geschmackloses Verhalten [WerfelVerdi43]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Irgendjemand kam drauf, dass das untunlich sei, die Sendung lief deshalb nicht aus.
Süddeutsche Zeitung, 21.06.2002
Eine innere Anleihe sei bei der augenblicklichen Lage des Kapitalmarktes untunlich.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1936]
Die eigentümliche Zusammensetzung und Taktik beider Heere machte aber dies an sich natürliche Manöver für die Burgunder untunlich.
Delbrück, Hans: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte - Dritter Teil: Das Mittelalter, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1923], S. 23081
Mit dem Durchbrennen wäre es ohne des Onkels Zustimmung doch eine untunliche Sache gewesen.
Reventlow, Franziska Gräfin zu: Von Paul zu Pedro. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1912], S. 10969
Hindenburg hält in einem Brief an Reichskanzler Marx einen Rücktritt der Reichsregierung wegen der Gesetzesvorlage über die vermögensrechtliche Auseinandersetzung mit den Fürstenhäusern »für untunlich«.
o. A.: 1926. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1982], S. 28765
Zitationshilfe
„untunlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/untunlich>, abgerufen am 23.07.2019.

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