unumstößlich

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung un-um-stöß-lich
formal verwandt mit umstoßen
eWDG

Bedeutung

endgültig feststehend, nicht abzuändern
Beispiele:
es ist eine unumstößliche Tatsache, dass ...
ein unumstößlicher Grundsatz, Plan
eine unumstößliche Entscheidung
sein Vorsatz ist unumstößlich, steht unumstößlich fest

Thesaurus

Synonymgruppe
für die Ewigkeit (festgeschrieben, bestimmt, gemacht o.ä.) · unumstößlich  ●  ↗eisern (Regel)  fig. · in Beton gegossen  fig. · in Stein gemeißelt  fig. · ↗ehern  geh., fig.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›unumstößlich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unumstößlich‹.

Verwendungsbeispiele für ›unumstößlich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Seit vielen Jahren hat er einen unumstößlichen s Platz in meinem Herzen.
Der Tagesspiegel, 28.04.2001
Ich habe die unumstößliche Absicht eine Bibliothek mit 66 Filmen zu drehen.
Süddeutsche Zeitung, 02.02.1996
Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben: es ist unumstößlich.
Röhrich, Lutz: schreiben. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 20628
Unter kommunistischen Führern ist dies schon seit langem ein unumstößliches Ritual.
Giesder, Gabriele: Gutes Benehmen, Düsseldorf: Econ-Taschenbuch-Verl. 1991 [1986], S. 74
Als Tatsache war die rationale Entwicklung unumstößlich und der Fortschritt eine greifbare Macht geworden.
Plessner, Helmuth: Conditio Humana. In: Mann, Golo u. a. (Hgg.) Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 71
Zitationshilfe
„unumstößlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unumst%C3%B6%C3%9Flich>, abgerufen am 16.01.2021.

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