unumstößlich

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-um-stöß-lich (computergeneriert)
formal verwandt mitumstoßen
eWDG, 1976

Bedeutung

endgültig feststehend, nicht abzuändern
Beispiele:
es ist eine unumstößliche Tatsache, dass ...
ein unumstößlicher Grundsatz, Plan
eine unumstößliche Entscheidung
sein Vorsatz ist unumstößlich, steht unumstößlich fest

Thesaurus

Synonymgruppe
(das ist) gar keine Frage · (das ist) keine Frage · (so) sicher wie das Amen in der Kirche · ↗absolut · außer Zweifel · ↗bestimmt · ↗definitiv · ↗fraglos · ganz bestimmt · ↗gewiss · in jedem Fall · in jeder Hinsicht · komme was (da) wolle · mit Bestimmtheit · mit Sicherheit · ohne Frage · ohne Zweifel · ↗sicher · so gut wie sicher · ↗unausweichlich · ↗unbedingt · unter allen Umständen · unumstößlich · ↗unweigerlich · ↗unzweifelhaft · ↗wahrlich · ↗zweifellos · ↗zweifelsohne  ●  (ey Alter,) ich schwör (Jugendsprache, Substandard)  ugs. · ↗allemal  ugs. · ↗apodiktisch  geh., bildungssprachlich · auf alle Fälle  ugs. · auf jeden Fall  ugs. · ↗bombensicher  ugs. · ↗hundertpro  ugs. · ↗jedenfalls  ugs. · ↗partout  ugs. · ↗sicherlich  ugs., Hauptform · ↗todsicher  ugs. · worauf du dich verlassen kannst!  ugs., Redensart
Assoziationen
Synonymgruppe
eisern (Regel) · für die Ewigkeit (festgeschrieben, bestimmt, gemacht o.ä.) · in Stein gemeißelt · unumstößlich  ●  ↗ehern  geh.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Beleg Beweis Credo Dogma Entschlossenheit Entschluß Fakt Faktum Gebot Gegebenheit Gesetz Gesetzmäßigkeit Gewißheit Glaubenssatz Grundsatz Gültigkeit Naturgesetz Prinzip Regel Ritual Tabu Tatbestand Tatsache Wahrheit Weisheit feststehen feststehend geltend scheinbar Überzeugung

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unumstößlich‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Seit vielen Jahren hat er einen unumstößlichen s Platz in meinem Herzen.
Der Tagesspiegel, 28.04.2001
Ich habe die unumstößliche Absicht eine Bibliothek mit 66 Filmen zu drehen.
Süddeutsche Zeitung, 02.02.1996
Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben: es ist unumstößlich.
Röhrich, Lutz: schreiben. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 20628
Unter kommunistischen Führern ist dies schon seit langem ein unumstößliches Ritual.
Giesder, Gabriele: Gutes Benehmen, Düsseldorf: Econ-Taschenbuch-Verl. 1991 [1986], S. 74
Als Tatsache war die rationale Entwicklung unumstößlich und der Fortschritt eine greifbare Macht geworden.
Plessner, Helmuth: Conditio Humana. In: Mann, Golo u. a. (Hgg.) Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 71
Zitationshilfe
„unumstößlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unumstößlich>, abgerufen am 16.02.2019.

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