unverächtlich

Grammatik Adjektiv
Worttrennung un-ver-ächt-lich

Verwendungsbeispiele für ›unverächtlich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es ist eine kleine, aber unverächtliche Gruppe von Händlern, die sich da zusammengetan haben.
Der Tagesspiegel, 18.10.2002
Was für die gesellschaftlichen und institutionellen Bindungen der Kunst in unverächtlichen Teilen gilt, das trifft auf die Wissenschaft im vollen Umfang zu.
Morenz, Siegfried: Der alte Orient. Von Bedeutung und Struktur seiner Geschichte. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1965], S. 25314
Die Gefahr, aus den Höhen des Erkennens in die ungeheuren Tiefen der Barockstimmung sich hinabstürzen zu lassen, bleibt selbst dann unverächtlich.
Benjamin, Walter: Ursprung des deutschen Trauerspiels. In: Tiedemann, Rolf u. Schweppenhäuser, Hermann (Hgg.) Gesammelte Schriften, Bd. 1,1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 [1928], S. 229
Der Priesterscherz zielt nicht auf Gelächter, er drückt eine stillere Heiterkeit aus; er ist, bei aller Unschuld, unverächtlich.
Süddeutsche Zeitung, 15.09.2003
Die verachteten Stadtbürger sind unverächtlich, und der Konstanzer Vertrag mit den Lombarden entsteht, 1183.
Heimpel, Hermann: Über die Epochen der mittelalterlichen Geschichte. In: ders., Der Mensch in seiner Gegenwart, Göttingen: Vandenhoek & Ruprecht 1957 [1947], S. 56
Zitationshilfe
„unverächtlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unver%C3%A4chtlich>, abgerufen am 25.02.2021.

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