unverächtlich

Grammatik Adjektiv
Worttrennung un-ver-ächt-lich

Verwendungsbeispiele für ›unverächtlich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es ist eine kleine, aber unverächtliche Gruppe von Händlern, die sich da zusammengetan haben. [Der Tagesspiegel, 18.10.2002]
Was für die gesellschaftlichen und institutionellen Bindungen der Kunst in unverächtlichen Teilen gilt, das trifft auf die Wissenschaft im vollen Umfang zu. [Morenz, Siegfried: Der alte Orient. Von Bedeutung und Struktur seiner Geschichte. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1965], S. 25314]
Die Gefahr, aus den Höhen des Erkennens in die ungeheuren Tiefen der Barockstimmung sich hinabstürzen zu lassen, bleibt selbst dann unverächtlich. [Benjamin, Walter: Ursprung des deutschen Trauerspiels. In: Tiedemann, Rolf u. Schweppenhäuser, Hermann (Hgg.) Gesammelte Schriften, Bd. 1,1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 [1928], S. 229]
Diese ergaben würzige Spatzensuppe und auch gebratene Dohlen waren unverächtlich. [Wilamowitz-Moellendorff, Ulrich von: Erinnerungen 1848-1914. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1928], S. 7455]
Der Priesterscherz zielt nicht auf Gelächter, er drückt eine stillere Heiterkeit aus; er ist, bei aller Unschuld, unverächtlich. [Süddeutsche Zeitung, 15.09.2003]
Zitationshilfe
„unverächtlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unver%C3%A4chtlich>.

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