unveränderlich

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung un-ver-än-der-lich
Wortbildung  mit ›unveränderlich‹ als Erstglied: Unveränderlichkeit
eWDG

Bedeutung

gleichbleibend, keine Veränderung zeigend
Beispiele:
etw. ist, bleibt unveränderlich
ein unveränderliches Naturgesetz
Mathematik, Physik
Beispiel:
eine unveränderliche Größe
eine Unveränderlicheeine Konstante
Beispiel:
eine Gleichung mit einer Unveränderlichen

Thesaurus

Synonymgruppe
beständig · feststehend · gleichbleibend · immer wieder · inert · invariabel · jederzeit · konstant · kontinuierlich · stetig · ständig · unabänderlich · unveränderlich  ●  invariant  fachspr.
Oberbegriffe
Assoziationen
  • andauernd · endlos · immer wieder einmal · immer wieder mal · immer wiederkehrend · in regelmäßigen Abständen · wieder und wieder · wiederholt · wiederholte Male · zum wiederholten Male  ●  Und täglich grüßt das Murmeltier.  Spruch · immer wieder  Hauptform · (es ist) immer wieder das Gleiche  ugs. · aber und abermals  geh., veraltet · am laufenden Meter  ugs. · dauernd  ugs. · ein(s) ums andere Mal  ugs. · ewig  ugs. · immer und ewig  ugs. · immer wieder das gleiche Spiel  ugs.
Synonymgruppe
bewegungslos · feststehend · immobil · rigide · starr · statisch · steif · unbeweglich · unveränderlich

Typische Verbindungen zu ›unveränderlich‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unveränderlich‹.

Verwendungsbeispiele für ›unveränderlich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das unausgesetzte Bestehen einer unveränderlichen Empfindung wird schwerlich jemand als Bewußtsein bezeichnen wollen. [Mach, Ernst: Erkenntnis und Irrtum. In: Philosophie von Platon bis Nietzsche, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1905], S. 9630]
Ferner ist G. vollkommen, unendlich, unveränderlich, höchste Einheit, gut, allgegenwärtig, ewig. [Klein, J.: Gott. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 16438]
Was hier allein zählt, ist das Ideal der Schönheit, ein unveränderliches Ideal. [Die Zeit, 01.06.2012, Nr. 22]
Das Schicksal ist unergründlich, und vor allem ist es unveränderlich. [Die Zeit, 06.05.2008, Nr. 18]
Unveränderliche Gesetze in der Geschichte gibt es für ihn nicht. [Die Zeit, 21.09.1962, Nr. 38]
Zitationshilfe
„unveränderlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unver%C3%A4nderlich>.

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