Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

unverändert

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung un-ver-än-dert
formal verwandt mitverändern
eWDG

Bedeutung

ohne Veränderung, nicht verändert
Beispiele:
ein unveränderter Abdruck, Nachdruck
eine unveränderte Auflage eines Buches
in seinem Aussehen war er unverändert
seine Zustand, Benehmen war unverändert
das Wetter blieb unverändert
etw. unverändert lassen

Thesaurus

Synonymgruppe
makellos · unangetastet · unberührt · unverändert · ursprünglich  ●  jungfräulich  fig.
Assoziationen
Synonymgruppe
Assoziationen
Synonymgruppe
Assoziationen
Synonymgruppe
nativ · naturbelassen · ohne (weitere) Zutaten · unmodifiziert · unverändert
Synonymgruppe
direkt · eins-zu-eins · spiegelbildlich · unverändert
Synonymgruppe
(etwas ist / war) nicht ungewöhnlich · alles beim Alten · das Übliche · nichts Außergewöhnliches · unverändert · weiter wie bisher · wie (schon) immer · wie bereits bekannt · wie eh und je · wie gewohnt · wie gewöhnlich · wie sonst auch · wie zuvor (auch) · wie üblich  ●  wie gehabt  ugs.
Assoziationen
  • (ein) offenes Geheimnis (sein) · bekanntermaßen · bekannterweise · bekanntlich · was (ja) allgemein bekannt ist · was allgemein bekannt sein dürfte · wie (bereits) bekannt · wie allgemein bekannt · wie du (sicherlich) weißt · wie gesagt · wie jeder weiß · wie man weiß  ●  was wir (hier) als bekannt voraussetzen (dürfen) geh.
  • wie das häufig so geht · wie so oft
  • Tagesgeschäft · alles geht seinen Gang · alles wie gewohnt · das Übliche · nach dem üblichen Verfahren · seinen gewohnten Gang gehen  ●  business as usual engl.
  • dem Erwartungshorizont entsprechend · den Erwartungen entsprechend · der Norm entsprechen(d) · der Normalverteilung entsprechen(d) · erwartbar · im Normbereich · in der Norm liegen(d) · nicht überraschend · normal

Typische Verbindungen zu ›unverändert‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unverändert‹.

Verwendungsbeispiele für ›unverändert‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Alles hier, wurde Paul plötzlich klar, war seit Jahren unverändert. [Hettche, Thomas: Der Fall Arbogast, Köln: DuMont Buchverlag, 2001, S. 269]
Und von dort geht sie ebenso unverändert in die philosophisch‑ontologische Einstellung über. [Hartmann, Nicolai: Der Aufbau der realen Welt, Berlin: de Gruyter 1940, S. 169]
Sie muß ebenso unverändert gleichmäßig hell bleiben, wie sie vordem war. [Opfermann, Hans Carl: Die neue Schmalfilm-Schule, Harzburg: Heering 1940, S. 171]
Ein Gen bleibt meist über unübersehbar viele Generationen unverändert, aber doch nicht ausnahmslos. [Lenz, F.: Vererbungslehre. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 44471]
Seine Stärke bezieht er unverändert aus der Fähigkeit zum prinzipiellen Denken. [Die Zeit, 07.01.1999, Nr. 2]
Zitationshilfe
„unverändert“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unver%C3%A4ndert>.

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