unverdächtig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-ver-däch-tig
eWDG, 1976

Bedeutung

nicht verdächtig, keinen Verdacht erweckend
Beispiele:
ein unverdächtiger Zeuge
jmd. ist unverdächtig

Typische Verbindungen
computergeneriert

Beobachter Bürger Institution Kronzeuge Mund Name Person Quelle Zeitgenosse Zeug Zeuge Zeugnis absolut bislang eher eigentlich erscheinend gar geltend gewiß gänzlich harmlos ideologisch klingen möglichst scheinbar sicherlich verdächtig völlig ziemlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unverdächtig‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Fall zeigt: Irrationale Lehren findet man mittlerweile selbst an unverdächtigen Institutionen.
Die Zeit, 06.02.2012, Nr. 06
Zwar haben auch sie ihre Bikes in einem Anhänger transportiert, aber der sieht von außen völlig unverdächtig aus.
Süddeutsche Zeitung, 15.09.2001
In Amerika mit seiner starken liberalen Tradition ist das unverdächtig.
Schwanitz, Dietrich: Bildung, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 340
Aber die Wohnung war leer, und rundum war alles unverdächtig.
Jacques, Norbert: Dr. Mabuse, der Spieler, Gütersloh: Bertelsmann 1961 [1920], S. 86
Das ist wohl ein gutes Muster eines sehr gemeinen und sexuell unverdächtigen Angsttraumes.
Freud, Sigmund: Die Traumdeutung, Leipzig u. a.: Deuticke 1914 [1900], S. 455
Zitationshilfe
„unverdächtig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unverdächtig>, abgerufen am 25.06.2019.

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