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unverwechselbar

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung un-ver-wech-sel-bar
Wortzerlegung un- verwechselbar
Wortbildung  mit ›unverwechselbar‹ als Erstglied: Unverwechselbarkeit
eWDG

Bedeutung

von charakteristischer, typischer Prägung und deshalb nicht zu verwechseln, unverkennbar
Beispiele:
er ist eine unverwechselbare Persönlichkeit
jmd. hat ein unverwechselbares Gesicht, einen unverwechselbaren Gang
diese Stadt hat ein unverwechselbares Gepräge
er schreibt einen unverwechselbaren Stil

Thesaurus

Synonymgruppe
alleinig · beispiellos · einmalig · einzel- / Einzel- (z.B. Einzelstück, Einzelmeinung) · einzig · einzigartig · individuell · nicht vergleichbar · nie gekannt · ohnegleichen · singulär · steht allein (da) · unnachahmlich · unvergleichlich · wie kein anderer · wie kein zweiter · wie nichts sonst  ●  einzig und allein  Verstärkung · weißer Rabe (Person)  fig. · der seinesgleichen sucht  geh. · gibt's nur einmal (auf der Welt)  ugs. · kommt nicht wieder (Gelegenheit)  ugs. · sondergleichen  geh. · sui generis (nachgestellt)  geh., lat. · unikal  fachspr. · unverwechselbar  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
klar erkennbar · nicht zu verwechseln · unverkennbar · unverwechselbar  ●  unvergleichlich  geh.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›unverwechselbar‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unverwechselbar‹.

Verwendungsbeispiele für ›unverwechselbar‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er ist bis zu seinem Tod unverwechselbar derselbe Mann geblieben. [konkret, 1980]
Dabei ist ihre Ästhetik so unverwechselbar, dass man sie sofort wiedererkennt, wenn man sie einmal gehört hat. [Die Zeit, 02.11.2009, Nr. 44]
So gelingt es ihm, die Opfer nicht zu idealisieren und die Täter nicht zu dämonisieren; unverwechselbare Charaktere scheinen zu entstehen. [Die Zeit, 18.10.1991, Nr. 43]
Weil er sich dem entgegenstemmt, wird eben auch immer unverwechselbar Gaus sichtbar. [Die Zeit, 07.11.1986, Nr. 46]
Alles andere ist längst da und drängt zu einer – freien, also eigenen, unverwechselbaren – Entfaltung. [Nadolny, Sten: Selim oder Die Gabe der Rede, München: Piper 1997 [1990], S. 328]
Zitationshilfe
„unverwechselbar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unverwechselbar>.

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